| Herbst: Fahrradbranche vergibt Ehre für gute Taten |
| Dienstag, 25. September 2007 | |
|
Auch die Fahrradindustrie hat ihre „Oscars“: Jedes Jahr prämieren die großen Fahrradmessen hervorragende Produkte. Neuerdings zeichnet der qualitätsorientierte Händlerverband VSF erstmals Top-Material mit einem Gütesiegel aus. Der pressedienst-fahrrad hat sich im Lager der Preisträger umgeschaut.
[pd-f] Die Eurobike Friedrichshafen nennt es „Design Award“, bei der IFMA Cologne ist es der „Hit Guide“, aber im Prinzip verbirgt sich hinter beiden Auszeichnungen dasselbe: Fachkundige Jurys wählen aus einer Vielzahl von Einsendungen diejenigen der auf der Messe vorgestellten Produkte aus, die in Sachen Innovation, Funktion und Design besonders viel zu bieten haben. Wir haben unser Bildarchiv aktualisiert. Dabei wurden
veraltete Bilder entfernt. Das hier verlinkte Bild war davon betroffen.
Diese maschinelle Löschung erlaubte uns leider nicht, passende
alternative Bilder zu verlinken. Deshalb rufen Sie einfach an und wir
mailen Ihnen ein passenden Motive zu diesem Artikel zu -> 0551/5031545.
Auch den Vollfederungs-Experten von riese und müller (www.r-m.de ) gelingt es Jahr um Jahr, auf den Sonderausstellungsflächen präsent zu sein: aktuell mit einer innovativen Schaltungsvariante des Delite-Rades in Köln und mit der Umhängetasche „U12“ aus der „Zwei“ genannten Kollektion am Bodensee (Eurobike). „Innovativ zu sein ist unser Erfolgsrezept“, meint dazu riese und müller-Geschäftsführer Heiko Müller. „Hohe Qualität der Produkte allein reicht nicht aus; man muss die Ideen haben, die die Branche voranbringen – und die natürlich auch kommunizieren.“ Dass sich unter den prämierten Herstellern zahlreiche deutsche Firmen befinden, hat dabei nichts mit dem Patriotismus der Jurys zu tun: „Wir sind sehr dicht an unseren Kunden dran und wissen ganz genau, was der Markt verlangt“, erklärt Produktmanager Carsten Zahn vom Reifenhersteller Bohle (www.schwalbe.de ), der im „hit guide“ mit dem Spikesreifen „Marathon Winter “ vertreten ist, nachdem er 2006 auf breiter Front mit dem leichten und sicheren Rennradreifen „Ultremo “ abräumte. Wer dagegen nur kopiert oder zugekauftes Material mit seinem Logo beklebt, läuft den Trends immer hinterher. Wer den Messegesellschaften beziehungsweise ihren Experten in Sachen Praxiserfahrung nicht ganz über den Weg trauen sollte, der kann sich von berufener Seite eines Besseren belehren lassen: Der Verbund Selbstverwalteter Fahrradbetriebe VSF e. V. (www.vsf.de ) hat ein Gütesiegel ins Leben gerufen, das „in einem vielfältigen und unüberschaubaren Markt Orientierung schaffen“ soll, so der VSF-Geschäftsführer Albert Herresthal. Dabei geht es dem Händlerverband nicht darum, einzelne Marken zu „pushen“, wie schon die Tatsache zeigt, dass gleich zwei Reifenhersteller zu den Trägern des Gütesiegels gehören. Statt dessen will der VSF Firmen/Produkte zertifizieren, die dem Endverbraucher hohe Qualität bieten, verlässliche Partner für den Handel sind und darüber hinaus bestimmten ethischen Anforderungen genügen. Und siehe da: Ganz oben auf der Liste stehen wiederum genau die Firmen, deren Produkte bei den Messen für besondere Aufmerksamkeit sorgen, nämlich Busch und Müller, Bohle, riese und müller oder der Schlosshersteller Abus (www.abus.de ) und Ergonomie-Spezialist Humpert (www.humpert.com ) – beide ebenfalls schon des öfteren im IFMA-„hit guide“ vertreten. Fazit: In der Fahrradbranche lohnt es sich, mit guten Produkten Gutes zu tun – und für die Kunden zahlt es sich aus, auf die entsprechenden „Oscars“ zu achten. Denn dahinter verbirgt sich mit fast 100-prozentiger Sicherheit ein gutes Produkt. Kompletter Artikel zum Download
|

Wer den Messegesellschaften beziehungsweise ihren Experten in Sachen Praxiserfahrung nicht ganz über den Weg trauen sollte, der kann sich von berufener Seite eines Besseren belehren lassen: Der Verbund Selbstverwalteter Fahrradbetriebe VSF e. V. (
070925-pa-herbstpreise
070925-pa-herbstpreise

