| PUKY bewertet Stiftung Warentest mangelhaft |
| Freitag, 27. Juni 2008 | |
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"Krebserregende Gifte in Griffen, Sitzbezügen und Reifen" so betitelte die Stiftung Warentest ihre Pressemeldung zu einem Kinder-Laufradtest. Weiter heißt es in der Meldung. "Kontaktgifte, die über die Haut in den Körper eindringen - ausgerechnet die hat die Stiftung Warentest jetzt in Griffen von Kinder-Laufrädern entdeckt. Auch einige Sitzbezüge und viele Reifen enthielten Schadstoffe, die als krebserregend und erbgutverändernd gelten. Das vernichtende Fazit der Tester: Elf der fünfzehn untersuchten Produkte sind "mangelhaft". Das schreibt die aktuelle Ausgabe der Zeitschrift test." Vollständige Pressemitteilung Lesen Sie hier die Stellungnahme des Kinderfahrzeugherstellers Puky im Originaltext:
""Laufradtest der Stiftung Warentest – Heft 7/2008 Die Laborergebnisse der Reifenuntersuchung hat uns die Stiftung Warentest vorab in einer Anbietervorinformation bekannt gegeben (Anhang). Die hierin beanstandeten Schadstoffe (Umwelt-/Gesundheitsaspekte) betreffen die polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffe (PAK) im Reifen. Festgestellt wurden hier minimale Spurenelemente, die deutlich unter den empfohlenen Grenzwerten liegen. Im Griff und Sattel wurden keine Schadstoffe oder verbotene Weichmacher von der Stiftung Warentest ermittelt. Die Übereinstimmung des Laufrad PUKY LR1 mit den gesetzlichen Vorschriften dokumentiert das gültige GS-Zertifikat S 60012334 des TÜV Rheinland Product Safety GmbH. Trotz Einhaltung aller Normen und Vorschriften wertet die Stiftung Warentest das PUKY Laufrad LR 1 aufgrund von Schadstoffen im Reifen auf „mangelhaft“ ab. Warum? In der Prüfkategorie „PAK in Reifen“ hat die Stiftung Warentest in allen Reifen bei allen geprüften Laufrädern PAKs festgestellt. Welche Mengen dieser Schadstoffe in den Reifen festgestellt wurden und ab welchem Grenzwert diese Schadstoffe gefährlich sein können, wird dem Leser allerdings nicht mitgeteilt. Warum? Dem Leser bleibt auch verborgen, warum Reifen, die zum großen Teil vom gleichen Hersteller stammen, in der PAK Belastung mal „befriedigend“, ein anders Mal „mangelhaft“ sein sollen.
Warum? Es gibt dafür klare Grenzwerte, gesetzliche Vorschriften und Normen, die auch der Stiftung Warentest bekannt sind.
Die Stiftung Warentest weist im Textteil des Tests darauf hin, dass PAKs über Hautkontakt in den Körper gelangen können und kommt dann zu der Aussage: „Akut gefährlich ist das nicht – aber über längere Zeit drohen ernsthafte gesundheitliche Schäden.“ Das ist eine wachsweiche Formulierung, die jede Interpretation zulässt. Was heiß denn das und warum werden bei der Bewertung Lenkergriffe (ständiger Hautkontakt beim Fahren) und Reifen (Hautkontakt ?) gleichgesetzt ? Diese wichtigen Informationen bleiben dem Leser verschlossen. Hier kann man berechtigt fragen, ob es der Stiftung Warentest um objektive Verbraucheraufklärung geht oder um Sensationsjournalismus. Fakt ist, dass alle Laufräder im Außenbereich genutzt werden. Auch kommt es nicht zu einem ständigen Haut- oder Augenkontakt, einer Inhalation oder gar zu einer oralen Aufnahme, die zu einer Migration und zu einer Gefährdung der Kinder führen könnte. Genau deswegen sind PAKs in Reifen nicht verboten, sondern es gibt sinnvolle Grenzwerte, die selbstredend auch einzuhalten sind. Mit der Abwertung des PUKY Laufrades LR 1 im Laufradtest allein wegen einer weit unter den Grenzwerten liegenden Schadstoffbelastung im Reifen kommt die Stiftung Warentest unseres Erachtens ihrem Auftrag einer objektiven neutralen Prüfung nicht nach und betreibt eine für uns grob fahrlässige, geschäftsschädigende Verbraucherverunsicherung. Es fehlt im Test völlig die Angabe von Grenzwerten und die Offenlegung, wie diese zur Abwertung von der Stiftung Warentest angesetzt wurden. Der Verbraucher wird hier im Unklaren gelassen. Hierfür erteilt PUKY der Stiftung Warentest begründet ein „mangelhaft“: Mangelhaft recherchiert, mangelhaft getestet und mangelhaft publiziert. Wir bedauern außerordentlich, dass durch die sensationsheischende Darstellung Konsumenten, Eltern und Handel verunsichert werden. Wohlmöglich entsteht sogar der Eindruck, dass sich die Mittel und Vorgehensweisen mehr an Auflagenstärke und Vermarktungspotentialen orientieren als an objektiver Verbraucherinformation. Das ist schade, eine verpasste Chance und nicht im Sinne von Kindern und Eltern!
FAZIT: Link zur Information auf der Puky-Seite.
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