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Globale Verantwortung – bis ins Detail
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Mittwoch, 16. November 2016

Beginn Originaltext:

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Globalisierung hat auch ihre Schattenseiten. Sie geht oftmals einher mit Umweltbelastung und unfairen Arbeitsbedingungen. Der Outdoor- Ausrüster VAUDE, der entlang der globalen Lieferkette produziert, ist überzeugt davon, dass Unternehmen einen positiven Beitrag leisten können und sollen, um diese Herausforderungen zu bewältigen. So setzt das Unternehmen nicht nur am Firmensitz im süddeutschen Tettnang nachhaltige Ziele um, sondern auch bei den Produktionsbetrieben in aller Welt, die Produkte im Auftrag von VAUDE herstellen. Nun geht VAUDE als Pionier einen Schritt weiter und setzt sich auch bei den Zulieferern der Produktionsstätten für hohe Umwelt- und Sozialstandards ein. Damit will das Unternehmen erreichen, dass VAUDE Produkte in der gesamten globalen Lieferkette ökologisch und fair hergestellt werden.
Vor einem Jahr hat VAUDE das Projekt „Environmental Stewardship in the Supply Chain“ ins Leben gerufen, um die Zulieferer für Umwelt- und Sozialthemen zu sensibilisieren und ihnen das nötige Wissen zu vermitteln. So bietet VAUDE über zwei Jahre hinweg Trainings für die Lieferanten der Produktmaterialien in Asien an. Wissen und Erfahrungen werden geteilt und die Menschen vor Ort befähigt, selbstständig nachhaltige Entwicklung weiter voran zu bringen – ein Vorgehen, das Vorbildcharakter hat.
Eine Outdoor-Jacke besteht aus rund 50 Bestandteilen, vom Futterstoff, der Membrane, dem Laminat über Reißverschlüsse, Elastikkordeln, Knöpfe bis hin zum Nähgarn und den Labels. Diese Einzelteile werden von verschiedenen Unternehmen hergestellt und an einen Produktionsbetrieb geliefert, der die Jacke für VAUDE konfektioniert.

Fördern und fordern

VAUDE pflegt zu den Produktionsbetrieben direkte Geschäftsbeziehungen und achtet seit Langem darauf, dass diese nach strengen sozialen und ökologischen Maßstäben arbeiten. So hat sich VAUDE bspw. den Leader-Status bei der Fair Wear Foundation (FWF) unter anderem damit konsequent erarbeitet, dass 99 Prozent des Produktionsvolumens in Betrieben hergestellt werden, die nach den strengen Kriterien der FWF auditiert sind. Rund 80 Prozent der VAUDE Bekleidungskollektion sind umweltfreundliche Green Shape Produkte – aus nachhaltigen Materialien, ressourcenschonender Herstellung und fairer Produktion. Zudem wird ein Großteil der Materiallieferanten schon jetzt nach dem strengen Umweltstandard bluesign®system zertifiziert, der ähnlich einem „ökologischen Reinheitsgebot“ nur geprüfte Stoffe zulässt. Nun geht VAUDE einen Schritt weiter und engagiert sich dafür, auch bei den Zulieferern der Materialien und Einzelteile umfassende Umwelt- und Sozialstandards umzusetzen. Ziel ist es, auch hier für saubere Herstellungsprozesse und sichere Arbeitsplätze zu sorgen und Umweltverschmutzung vor Ort zu vermeiden.
VAUDE gibt als Vorreiter konkrete Hilfestellung an die Zulieferer und schafft damit nicht nur mehr Transparenz, sondern fördert auch eine zukunftsfähige Weiterentwicklung. Das Unternehmen engagiert sich freiwillig dafür, dem Konsumenten ein durchweg sauberes und fair produziertes Produkt anbieten zu können.

Hilfe zur Selbsthilfe

Diese selbst gestellte Aufgabe geht VAUDE gemeinsam mit externen Experten für Umwelt-, Chemikalien- und Arbeitssicherheitsmanagement vor Ort an. Im Rahmen von Schulungen und Workshops erarbeitet VAUDE gemeinsam mit den wichtigsten Zulieferern seiner Produktionsbetriebe zukunftsfähige Lösungsansätze. Darüber hinaus erhalten sie konkrete Hilfestellung dabei, Maßnahmen im Umweltschutz oder der Arbeitssicherheit sowie soziale Standards oder den effizienten Einsatz von Ressourcen in ihren Betrieben umzusetzen. Dabei erkennen die Zulieferer auch, dass sich durch solche Maßnahmen häufig die Betriebskosten senken lassen, was ein weiterer Anreiz für das Management ist.

Vorbild durch Konsequenz

Dank der freiwilligen Beteiligung der Zulieferer sind bereits 80% des Volumens an Hauptmaterialien und Futterstoffen, welche VAUDE verarbeitet, abgedeckt. Ziel ist es, das Projekt in den nächsten Jahren auf alle Materiallieferanten auszurollen. Doch damit ist es noch nicht genug: Als Gründungsmitglied des „Bündnisses für nachhaltige Textilien“ fungiert VAUDE im Rahmen dieses Projekts auch als Best Practice Beispiel, das Impulse für die ganze Textilindustrie setzen könnte. VAUDE ist Gründungsmitglied dieses Bündnisses, das Industrieverbände, Zivilgesellschaft, Bundesregierung und zahlreiche Hersteller der Textilindustrie vereint. Das Projekt „Environmental Stewardship in the Supply Chain“ wird vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) gefördert und von der Deutschen Investitions- und Entwicklungsgesellschaft (DEG) im Rahmen des „develoPPP.de“ Programms finanziell unterstützt.

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