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Road plus: Mit Lust und Last auf schnellen Strecken
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Montag, 6. Februar 2017

„Road plus“ kann man verkürzt den Trend nennen, dass Rennräder neuerdings viel mehr können als nur schnell auf der Straße fahren: Abstecher auf Holperwege, besser bremsen unter allen Umständen, effektiv-komfortabel gleiten und reisen mit leichtem Gepäck. Letzterer Trend heißt Bikepacking – und Ortlieb hat die passenden wasserdichten Taschen dazu. Man packt sein Minimalgepäck nicht an den Gepäckträger, sondern montiert die Taschen am Sattel („Seat-Pack“, 16,5 l, 129,95 Euro), am Lenker („Handlebar-Pack“, 15 l, 99,95 Euro, plus „Accessory-Pack“, 3,5 l, 54,95 Euro) oder im Rahmendreieck („Frame-Pack“, 4 bzw. 6 l, 99,95 bzw. 119,95 Euro). So ist für schnelles Vorankommen und sportliche Fahrdynamik gesorgt.
Ein Rad für die Taschen wäre etwa das neue „Seet Alltrack 1.0“ von Haibike, das mit 899 Euro einen preiswerten Einstieg in die moderne Gravel–Rennrad–Welt bietet. Das stabile Alu-Rad versteht sich als Allrounder mit Scheibenbremsen, 22 Gängen und Reifenfreiheit bis 40 Millimeter.
Die Rennradbereifung verdeutlicht den Wandel vielleicht am besten: Wo jahrzehntelang fingerschmale, steinharte Pneus surrten, hat sich jüngst eine Vielfalt etabliert, die sich in der Modellpalette von Hersteller Schwalbe lehrbuchmäßig zeigt. Von 22 bis 30 Millimeter Breite sieht man heute Straßenreifen, von extra leicht über besonders pannensicher, mit hoher Laufleistung und oft auch ohne Schlauch, also Tubeless. Die Übergänge zum Querfeldeinreifen sind bzgl. Profil und Breite fließend, sie werden von Gravel- und leichten Reisereifen übertroffen, die es sogar bis 70 Millimeter Breite gibt.
Möglich macht die breiteren Reifen vor allem die Scheibenbremse. Eine mechanische Version bietet der US-Hersteller Paul Components mit der „Klamper“ (239,99 Euro) an. In der „Short Pull“-Version ist sie mit klassischen Rennrad-Bremsschalthebeln kompatibel. Der Seilzug statt hydraulischer Leitung verspricht dabei deutlich leichtere Wartung und Reparatur unterwegs.
Langstreckenfahrer jeder Gehaltsklasse finden in der Modellreihe „VR“ der Marke Felt den geeigneten Untersatz. Das Sortiment umfasst moderne Renner mit entspannter Geometrie, Aluminium- und unterschiedlichen Carbonrahmen zwischen 999 Euro und 4.999 Euro. Ausgestattet mit Scheibenbremsen und bis zu 35 Millimeter breiten Reifen sowie mit als Zubehör erhältlichen Schutzblechen ruft das VR nach sportlichem Abenteuer.
Das Mehr in „Road plus“ heißt beim „Scorpion“ von HP Velotechnik (ab 2.990 Euro): ein drittes Rad. Das Tieflieger-Dreirad ermöglicht durch gute Aerodynamik und optimale Kraftübertragung hohes Tempo auf langen Strecken; die komfortable Sitzposition im Schalensitz bietet einen bemerkenswerten Panoramablick.
Gepäckträger am Lenker sind nicht nur bei modernen Alltagsrädern im Trend, sondern finden sich auch vermehrt an sportlichen Reiserädern der Gravel- und Randonneurs-Klasse. Dafür passend entwickelte Surly aus Minnesota die mit 48,6 Liter Volumen nahezu gigantische Tasche „Porteur House“ (119,99 Euro). Ganze 15 Kilogramm können in der Porteur House transportiert werden – am besten auf Surlys Frontträger „24 Pack Rack“, für den sie optimiert wurde.

Die gesamte Pressemappe anlässlich der Fahrradfrühling-Veranstaltungen 2017 finden Sie hier online und hier zum Download (für angemeldete Nutzer).


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