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Tipps des Monats
Dienstag, 9. Juni 2009

  Trekkingrad-Reifen

Welchen Reifen sollte der meistverkaufte Radtyp Deutschlands „tragen“? Susanne Puello, Geschäftsführerin von Hercules, hat Tipps.

  • Ähnlich wie Outdoor-Jacken sich mittlerweile im Stadtbild etabliert haben, benutzen die meisten Alltagsradler heutzutage den robusten Allrounder: ein Trekkingrad. Im Alltag ist es besonders wichtig, das Rad immer einsatzbereit zu haben, man muss also den Pannenschutz der hohen Gefahr (Glasscherben, Steinkanten) anpassen. Der passende Reifen gehört zur Klasse „unplattbar“ – in modernen Vertretern wird ein Schutzgürtel oder sogar Keramikpartikel verarbeitet.
  • Der Reifen muss zum Konzept des gesamten Rades und seiner Nutzung passen. Für Asphalt ist ein glatter Reifen, ein sogenannter Semislick sinnvoll. Er rollt besser und ist leichter. Wie z. B. auf unserem Exell Light: 37 mm-Reifen, ungefedert und sportlich. Für Erkundungen auf unbefestigten Wegen braucht man mehr Traktion. Dafür passende Reifen hat z. B. das Avanos: 42 mm mit etwas mehr Profil, das Rad ist gefedert, also komfortabler für diesen Einsatz.
  • Benutze ich das Rad für Touren oder Reisen, besonders mit Gepäck, kommt zur Pannensicherheit noch der Faktor Abriebfestigkeit hinzu – denn Reiseräder legen wesentlich mehr Kilometer zurück als Stadträder. Reiseradreifen werden daher mit einer speziellen Gummimischung hergestellt, die nahezu unverwüstlich ist und trotzdem für genug Traktion auf den Pisten der Welt sorgt.



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