„G-One RS Pro“ (45-622) und „Aerothan Gravel/Allroad“ von Schwalbe

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Arne Bischoff
Redakteur
Der „G-One RS Pro“ ist der schnellste Gravel-Reifen im umfangreichen Schwalbe-Sortiment und ich liebe ihn. Mit minimalem Profil auf der Lauffläche und stärker ausgeprägten Schulterstollen vereint er geringen Rollwiderstand mit Kurvengrip auf fiesen Schotterpisten. Manche Fachmagazine sehen ihn in Sachen Rollwiderstand annähernd auf dem Niveau eines Rennradreifens.
Und das merke ich! Der Reifen ist einfach sauschnell und wichtiger noch, passt perfekt zu meinem Nutzungsprofil. Trails und kinderkopfgroßen Grobschotter fahr ich mit dem Gravelbike ohnehin nicht. Auf Schotterstraßen und Feldwegen reicht mir das Minimalprofil des G-One RS Pro gut aus. Wenn es zwischen zwei Gravel-Abschnitten über (oft miserablen) Asphalt kleinster Nebenstraßen und Wirtschaftswege geht, schlägt so richtig seine Stunde. Fast so schnell wie ein Rennradreifen, aber mehr Pannenschutz und Traktion. Für mich der perfekte Reifen für Race-Gravelbikes (und Schlechtwegerennräder). Auch beim Kurvenverhalten überzeugt mich der Reifen. Ausgeprägte Schulterstollen und ihr Lenkverhalten sind für eingeschworene Roadies im Vergleich zu Slicks oft gewöhnungsbedürftig. Ich komme vom MTB und bin den Übergang zu den Schulterstollen bei Bike-Schräglage gewöhnt – wer das Rad aktiv in die Kurve drückt, wird mit sehr berechenbarem Fahrverhalten belohnt.
Dazu passen die Aerothan-Schläuche aus TPU von Schwalbe bestens. Fast so schnell und pannensicher wie Tubeless, aber kein Gewese mit Luftverlust und austrocknender Milch. Am Gravelbike (und Rennrad) ist TPU perfekt für mich. 

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