„Terra M20iTeam“ von Orbea ----- Thomas Geisler Redakteur Ich bin ehrlich: Gravelbikes haben mich noch nie gekickt. Wenn ich sportlich Fahrrad fahre, setze ich mich entweder aufs Rennrad oder Mountainbike. Ein Zwischending brauche ich in meinem ländlichen Umfeld nicht. Aber ein zweiwöchiger Aufenthalt in München hat meine Meinung zum Thema Gravel nachhaltig geändert. Für meine tägliche Fahrstrecke von rund 50 Kilometern habe ich mir das „Terra“ von Orbea ausgeliehen. Der Hinweg ging direkt durch die Stadt. Das Bike punktete hier durch seinen enormen Vortrieb: Ich genoss sogar rote Ampeln, da ich wusste, dass ich beim Anfahren spielend am Großteil der wartenden Radfahrende vorbeifahren konnte. Während diese noch umständlich auf ihr Rad aufstiegen, waren das Terra und ich schon auf Geschwindigkeit und über die Kreuzung hinweggesaust. Anders als beim Rennrad musste ich mir dank der breiten Reifen, die schlauchlos gefahren wurden, auch keine Gedanken bzgl. Glasscherben oder Schlaglöchern auf den Radwegen machen. Mein Rückweg bestand dann aus Schotterpassagen durch die Wälder des Münchner Südens – Sichtung von Wildschweinen und Rehen inklusive. Diese Flexibilität zwischen Stadt und Natur habe ich wirklich schätzen gelernt und verstehe, warum immer mehr Menschen zum Gravelbike greifen. Für die Großstadt ist es wirklich ein praktisches Bike.