Trend 2026: Gravelbike im Fokus
Mit dem „Camino Pro Di2“ präsentiert der Hamburger Hersteller Stevens ein Gravelbike für lange Touren und Ausflüge mit Gepäck. Mit Carbonrahmen und einem Gesamtgewicht von 8,5 Kilogramm zählt das Bike zu den Leichtgewichten. Für schnelle, sanfte Gangwechsel auch unter Last sorgt eine elektronische Gangschaltung von Shimano. Das Rad kostet 4.299 Euro und ist in sechs Rahmengrößen erhältlich, sodass auch kleine und große Personen ein passendes Rad finden.
Touren- und alltagstauglich ist das „Daytona Pi Smart ICR“ (UVP: 6.700 Euro) von der kleinen Fahrradschmiede Kocmo, die Wert auf Langlebigkeit und geringen Wartungsaufwand legt. Herzstück des Gravelbikes mit Titanrahmen ist das Zentralgetriebe von Pinion. Hier kommt das Schaltsystem „Smart-Shift“ zum Einsatz, das elektronische und semi-automatisierte Gangwechsel ermöglicht, um auf welligem Offroad-Terrain mit kurzen Anstiegen und Abfahrten schnell zu den richtigen Gänge zu gelangen. Der Akku der Schaltung unterstützt bis zu 20.000 Schaltvorgänge.
Service-Tipps:
Matsch und Staub gehören zu einer guten Gravelbike-Tour. Aber danach ist eine intensive Reinigung unerlässlich. Das Fachportal Rennrad-News hat ausführliche Tipps zur Reinigung von Gravelbikes zusammengestellt und widmet sich dabei allen Stellen, die an den Rädern gerne verschmutzen. Dazu zählen Sattelklemme, Steckachsen, Lenker und Steuersatz.
Gravelbike einfach individuell anpassen
Um ein Gravelbike auf die individuellen Bedürfnisse anzupassen, gibt es diverses Zubehör zum Nach- und Umrüsten. Z. B. Sättel, die auch auf längeren Touren Schmerzen vermeiden sollen. Mit dem „SR Allroad Pro“ (UVP: 129,95 Euro) bietet Ergonomiespezialist Ergon einen Sattel, dessen Komforteinlagen für die Bedürfnisse abseits des Asphalts entwickelt wurden. Eine weitere Besonderheit: Es gibt den Sattel sowohl als Frauen- als auch als Männervariante. Die Funktionsweise: Aufgrund unterschiedlicher Sitzpositionen und daraus resultierender Druckpunkte, ist der Entlastungskanal jeweils anders positioniert und der Sattel so geformt, sodass eine geschlechtsspezifische Entlastung stattfindet.
Eine Satteltasche bietet gerade auf langen Bikepacking-Strecken eine windschnittige Option zum Gepäcktransport. Mit dem „Seat-Pack QR“ hat Taschenhersteller Ortlieb eine wasserdichte Variante im Angebot, die sich schnell anstecken und abnehmen lässt. Das Befestigungssystem sorgt zudem für einen festen Sitz der Tasche, auch auf anspruchsvollen Passagen. Die Tasche kostet 120 Euro.
Für den richtigen Grip in derartigem Terrain ist der Reifen entscheidend. Mit dem neuen „G‑One Overland“ (UVP: 47,90 Euro pro Reifen) bietet Hersteller Schwalbe einen Einstiegsreifen an, der auch für Pendler:innen interessant ist: Das Profil ist für Alltagswege und leichte Trails gemacht. Neben hohem Pannenschutz verfügt er über einen StVZO-konformen Reflexstreifen für die nötige Sichtbarkeit bei Nacht.
Für ausreichend Beleuchtung auf Nachtfahrten sorgt der Akku-Scheinwerfer „Ixon Core Highbeam“ von Busch + Müller (UVP: 119,90 Euro). 70 Lux Beleuchtungsstärke sorgen für eine gute Sicht, auf Knopfdruck liefert eine Fernlicht-Funktion ein erweitertes Lichtfeld. Für die Befestigung am Rennlenker stehen unterschiedliche Halterungen zur Verfügung.
Passend von Kopf bis Fuß
Doch nicht nur das Rad, auch die Gravelbiker:innen kommen auf ihre Kosten. Helmspezialist Abus stellt mit dem „Taipan“ (UVP: ab 199,95 Euro) einen Helm speziell für den Gravelbike-Einsatz vor. Neben einer breiteren Form und dickeren Polstern für mehr Komfort kommt der Helm optional mit einem Rücklicht für mehr Sichtbarkeit. Auch praktisch: Durch seinen Aufbau wird der Helm besonders stabil, was verhältnismäßig große Lüftungsöffnungen für Tragekomfort ermöglicht.
Mit der „Kuro Pro Rain Jacket“ (UVP: 190 Euro) für Männer und Frauen bietet Vaude eine auf das Gravelbiken ausgelegte Regenjacke. Dank Stretch-Anteil verrutscht sie bei anspruchsvollen Touren nicht, eine Wassersäule bis 20.000 Millimeter verhindert Eindringen von Nässe auch bei Starkregen. Für die Füße hat Vaude den Fahrradschuh „Kuro Tech II“ (UVP: 200 Euro) im Angebot. Dank steifer Sohle und griffigem Profil lassen sich damit auch mal Geh- und Tragepassagen absolvieren. Für Komfort auf längeren Touren ist der Vorderfuß etwas weiter geschnitten.
Event-Tipp
Lange Touren ist das Stichwort, wenn es um das Rennradevent „Mecklenburger Seen-Runde“ geht. Die Sportler:innen stellen sich am 29. und 30. Mai 2026 der Herausforderung von 300 Kilometern nonstop. Dabei sind Teilnehmende jeder Alters- und Leistungsklasse willkommen. Zum Programm gehören auch kulinarische Highlights und Service wie Massage an den Verpflegungspunkten während des Rennens.










































































































