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Damit Reifen und Felge eine luftdichte Verbindung eingehen können, muss das luftdichte Felgenband penibel, straff und möglichst auf voller Breite des Felgenbetts geklebt werden.
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Der Ausgangsschlauch des Boosters wird auf das Ventil geschraubt.
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Über die spitze Kappe der kleinen Flasche wird die Dichtmilch durch den offenen Ventilschaft in den Reifen eingefüllt.
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Die neben den Laufrädern benötigten Teile: Reifen, Dichtmilch, Tubeless-Ventile, Reifenheber, Spezialpumpe oder Hochdruckreservoir (gegen den Uhrzeigersinn).
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Für die letzten Zentimeter braucht man meist Kraft ? und manchmal die Hilfe eines oder zweier Reifenheber.
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Jetzt wird die zweite Reifenwulst ins Felgenbett gehoben. Am einfachsten geht das, wenn sich beide Reifenwülste in der vertieften Mitte des Felgenbetts treffen.
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Jetzt sind die Tubeless-Laufräder einsatzbereit und der ersten Runde zur Feinabstimmung des Reifendrucks steht nichts mehr im Wege.
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Um den richtigen Sitz des Reifens zu kontrollieren, inspiziert man beidseitig den Übergang von Felge und Reifen: Rechts zeigt der gleichmäßig sichtbare Kontrollstreifen den richtigen Sitz des Reifens an. Links hat sich der Reifen noch nicht vollständig nach außen gedrückt. Um dies mit einem letzten Knallen zu erreichen, muss man oft noch etwas nachpumpen. Mit den weiteren Schritten darf man erst fortfahren, wenn der Reifen gleichmäßig und korrekt sitzt.
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Einfach dosieren lässt sich die Dichtmilch mittels der kleinen 60-Milliliter-Fläschchen. Bei der Erstmontage vertragen breite Mountainbike-Reifen wie in unserem Beispiel durchaus 100 Milliliter der Dichtflüssigkeit, während schmalere Rennradreifen mit einer Flaschenfüllung auskommen.
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Mithilfe eines Ventilschlüssels lässt sich der Ventileinsatz aus dem Ventilschaft entnehmen. Hierfür ist der feste Sitz des Schafts in der Felge nötig bzw. oft das Gegenhalten des Ventilschafts oder der Rändelschraube.
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Als nächstes setzt man den Reifen zunächst mit einer Wulst auf die Felge. Hierbei ist zwingend auf die richtige Laufrichtung des Reifens zu achten. Ästheten sorgen für die gleiche Position der Reifenbeschriftung zum Ventil.
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Nach dem Einfüllen der Milch und dem Einschrauben des Ventileinsatzes wird der Reifen wieder aufgepumpt. Nun gilt es, die Flüssigkeit gleichmäßig im Reifen zu verteilen. Dazu schüttelt man die hörbar plätschernde Dichtmilch einmal rundum an jede Position des Rads. Das Ventil dient hierbei als Orientierungspunkt.
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Durch Öffnen des Ablassventils entlädt sich die Hochdruckkammer rapide in den Reifen. Durch den Luftdruck werden die Reifenwülste nach außen gedrückt und setzen sich meist mit zwei- bis viermaligem lauten Knacken in die Felgenflanken.
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Mit dem Tubeless-Ventil wird das Felgenband am Ventilloch vorsichtig durchstochen. Einer Rändelmutter mit Dichtungsring sorgt für den sicheren und luftdichten Sitz des Ventils.
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Abschließend pumpt man den Reifen auf den gewünschten Luftdruck auf. Orientierung hierbei liefert einerseits die Aufschrift auf der Reifenflanke, die Mini- und Maximaldruck vorgibt. Noch einfacher wird es mit dem ?Pressure Prof?, der online unter https://www.schwalbe.com/de/pressureprof abzurufen ist.
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Damit der Tubeless-Reifen sich aus dem Felgenbett perfekt passend an die Felgenflanken setzen kann, braucht es für gewöhnlich einen kräftigen Luftstoß. Diesen liefert entweder ein Kompressor, eine spezielle Tubeless-Pumpe mit eigenem Hochdruckreservoir ? oder, wie hier im Bild, eine externe Hochdruckkammer wie der ?Tire Booster? von Schwalbe. Mit einer herkömmlichen Standpumpe lässt sich der Booster auf zwölf Bar aufpumpen und gibt die Luft stoßartig ab..
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Damit Reifen und Felge eine luftdichte Verbindung eingehen können, muss das luftdichte Felgenband penibel, straff und möglichst auf voller Breite des Felgenbetts geklebt werden.
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