Trend 2026: Neues aus der Werkstatt
Was geht am Fahrrad eigentlich kaputt? Mit dieser Frage beschäftigt sich eine neue Studie des Fahrrad-Versicherers und Leasing-Anbieters Linexo. Rund 6.000 Rad- und E‑Bike-Nutzer:innen wurden bezüglich der Schäden an ihren Rädern befragt. Das Ergebnis: Verschleiß, insbesondere an Reifen, Bremsen und Kette, sind die Hauptgründe für Reparaturen. Diebstahl und Unfall sind als Schaden zwar seltener, dafür aber ärgerlicher und teurer. Die Kosten für einen Werkstattbesuch oder einen Neukauf steigen stetig, deshalb ist es verwunderlich, dass bislang lediglich erst rund die Hälfte der Fahrräder versichert ist.
Tipps rund um den Reifen
Um den Verschleiß zu minimieren, gibt es immer wieder neue Entwicklungen auf dem Fahrradmarkt. TPU-Schläuche sind eine Neuheit, die in den letzten Jahren an Fahrt aufgenommen hat. Die Schläuche sind pannensicherer und robuster als die herkömmlichen Butyl-Schläuche, zudem auch noch leichter und sie haben einen geringeren Rollwiderstand. Bislang kamen vorwiegend sportliche Radfahrende in den Genuss dieser Vorteile. Mit dem „Ultra Protect“ von Aeron (UVP: 24,95 Euro) können jetzt auch City- und Touren-Fahrer:innen einen TPU-Schlauch nutzen. Die Schläuche halten zudem die Luft besser, was weniger Nachpumpen bedeutet.
Um das Aufpumpen zu vereinfachen, bietet Reifenspezialist Schwalbe mit dem „Clik Valve“ ein neues Ventilsystem an. Der Pumpenkopf wird dabei einfach auf das Ventil geklickt. Ein höherer Luftdurchfluss sorgt für ein schnelleres Aufpumpen im Vergleich zu anderen Ventilen. Neben Umrüst-Sets bietet Schwalbe mittlerweile auch erste Schläuche mit Clik Valve in unterschiedlichen Größen an (UVP: ab 9,90 Euro).
Hilfe für exakten Service
Für komfortables und sicheres Vorankommen ist der richtige Druck entscheidend – nicht nur im Reifen, sondern auch in den Federelementen. Für die präzise Einstellung von Federgabel und Dämpfer präsentiert Pumpenspezialist SKS Germany den „Rennkompressor Suspension“. Ein digitales Manometer zeigt die exakten Messwerte an, eine Rändelschraube am Pumpenkopf hilft bei der genauen Einstellung. Der Preis liegt bei 199,99 Euro.
Der Austausch von Bremsbelägen oder die Pflege der Kette sind einfache Tätigkeiten, die man mit ein bisschen Geschick auch zu Hause erledigen kann. Wer dabei keinen Platz für einen Montageständer hat, der bekommt mit dem „Feexstand“ (UVP: 179 Euro) von Birzman eine Zwei-in-eins-Lösung: Der Montageständer lässt sich als Radständer benutzen, falls man ein Rad ohne Seitenständer nutzt. Zusätzlich ist er platzsparend zu verstauen und so auch auf Reisen ein guter Begleiter.
Wer sich ein Rad mit Riemenantrieb anstelle einer Fahrradkette kauft, setzt damit bereits auf einen pflegeleichten Antrieb. Dennoch lohnt es sich, auch dem Carbonriemen hin und wieder etwas Pflege zu geben. Universal Transmissions, langjähriger Partner des Riemenmarktführers Gates, bietet mit der „Belt Care Riemenversiegelung“ (UVP: ab 10 Euro/150 ml) ein Pflegemittel für bessere Geschmeidigkeit und besseren Leichtlauf des Antriebsstrangs.
Sicherheit zum Nachrüsten
Ein Sicherheits-Feature zum Nachrüsten ist der neue Akku-Blinker „Turntec T2“ von Busch + Müller. Das System lässt sich in die Lenkerenden verbauen und per Handballen aktivieren. So sind beide Hände am Lenker, was ein Sicherheitsplus darstellt. Nachgeladen wird über USB‑C. Der Preis liegt bei 124,90 Euro.































































