Trend 2026: Kinderfahrzeuge neu gedacht
Alltagsmobilität mit dem Fahrrad beginnt für Familien bereits, wenn Kinder noch gar nicht selbst fahren können. Eltern stehen dann vor der Frage, wie sie ihre Kinder am besten mitnehmen können. Das „Nevo 5“ (UVP: ab 4.799 Euro) von Riese & Müller ist ein klassisches Rad-Elterntaxi. Auf den Gepäckträger kann ein Kindersitz montiert werden, der tiefe Durchstieg ermöglicht ein einfaches Aufsteigen, selbst mit Kind im Kindersitz. Optional kann man eine Variante mit Automatikschaltung wählen, die für ein entspanntes Fahren bei vielen Start-Stopp-Phasen im Stadtverkehr sorgt.
Das ist praktisch, wenn man mit einem Anhänger wie dem neuen „Lykke“ (UVP: 1.200 Euro) von Croozer unterwegs ist. Der als Kinderwagen gedachte Anhänger lässt sich auch am Fahrrad befestigen und bietet Platz für zwei Kinder. Das Besondere: Er lässt sich mit wenigen Handgriffen auf eine kompakte Breite von 40 Zentimetern zusammenfalten und so platzsparend und schnell im Hausflur oder der Wohnung parken – eine Lösung für Familien, die wenig Platz haben.
Eine weitere Familienkutsche ist das Cargobike „Cargo P12 ZR Maxi“ (ab 7.299 Euro) von I:sy. Das Rad rollt auf kleinen 20-Zoll-Rädern und ist deshalb antriebsschnell und wendig. Verbaut ist eine Motor-Getriebe-Einheit MGU von Pinion. Die in die Motoreinheit integrierten zwölf Gänge schalten auf Wunsch auch automatisch. Der optionale Aufbau „Cab“ bietet Platz für zwei Kinder vom Kleinkind- bis Jugendalter.
Mitwachsende Fahrräder
Will der Nachwuchs selbst aktiv sein, werden die ersten Touren mit dem Laufrad absolviert. Das „Next“ von Puky ist ein leichtes Beispiel, mit dem Kinder sportlich unterwegs sind und erste Strecken erkunden. Das Laufrad wächst sogar mit! Mit nur wenigen Handgriffen kann man die zwölf Zoll großen Reifen durch 14-Zöller ersetzen. Lenkerhöhe und Ständer sind ebenfalls anpassbar. Das Laufrad kostet ab 149,99 Euro.
Auch später stehen Eltern immer wieder vor der Frage, wann das Kind dem Rad entwachsen ist. Deshalb wird das Konzept der austauschbaren Laufräder auch bei der Puky-Marke Eightshot verfolgt. Am vollgefederten Mountainbike „Groot 246“ (UVP: 1.999 Euro) kann man von 24 auf 26 Zoll wechseln und somit auch hier die Nutzungsdauer erhöhen. Das Rad ist für Kinder ab ca. sieben Jahren gedacht und kommt mit Luft-Federelementen zur einfachen Anpassung auf das Gewicht des Kindes und den Einsatz auf Mountainbike-Touren oder im Bikepark.
Service-Tipp:
Kinderräder werden hochwertiger und teuer, was sich auch auf die Reparaturkosten auswirkt. Fahrradversicherer Linexo bietet deshalb einen „Reparaturschutz“ (ab 4 Euro pro Monat) an, durch den Sturz- oder Vandalismusschäden abgedeckt sind. Durch den günstigen Tarif im Vergleich zu anderen Fahrradversicherungen lassen sich damit Kinderräder auch vor Beschädigungen, z. B. am Schulhof, absichern.
Erhellende Sicherheits-Features
Eine praktische Lösung für den Kinderalltag bietet SKS Germany mit dem neuen Radschützer-Set „Rowdy 2.0“ (UVP: 24,99 Euro). Die Ansteck-Schutzbleche sind für Räder von 20 bis 24 Zoll gedacht. Was sie besonders praktisch macht? Aufgrund der geringen Höhe der Sattelstütze stehen Kinder bei schlechtem Wetter vor der Frage: Akku-Rücklicht oder Radschützer anbringen? Beim neuen Rowdy lässt sich ein Rücklicht optional in den Radschützer klippen und sorgt so gleichzeitig für mehr Sichtbarkeit und einen trockenen Rücken.
Über ein integriertes Rücklicht mit sieben Leuchtstufen verfügt der Fahrradhelm „Sparky“ von Unit 1. Der Helm ist zudem mit Sensoren ausgestattet, die auf Wunsch bei einem schweren Sturz einen Notfallkontakt informieren und die Standortdaten senden. So können Eltern schnell reagieren, wenn sie das Kind nicht im Blick haben. Zudem lässt sich die Helmschale individuell gestalten. Der Helm kostet ab 99,90 Euro.





















































































