Vaude verzichtet vollständig auf PFAS
Pressemitteilung
• PFAS-Verzicht konsequent umgesetzt – in allen Produktgruppen
• Verlässlicher Wetterschutz ohne Risiko für Mensch und Natur
Tettnang, 20.01.2026 – PFAS (per- und polyfluorierte Alkylsubstanzen) sind heute weltweit nachweisbar – im Trinkwasser, in Böden und im menschlichen Körper. Die sogenannten Ewigkeitschemikalien gelten als gesundheitsgefährdend und krebserregend, da sie nicht biologisch abbaubar sind und langfristig in der Umwelt verbleiben. Trotz dieser Risiken werden PFAS weiterhin in zahlreichen Produkten eingesetzt. VAUDE hatte sich bereits vor über 15 Jahren dazu entschieden, PFAS schrittweise aus allen Produktgruppen zu verbannen. Mit der Sommerkollektion 2025 ist dieser Transformationsprozess abgeschlossen: VAUDE verzichtet heute vollständig auf PFAS – von der Wetterschutzbekleidung über Rucksäcke, Schlafsäcke und Schuhe bis hin zu wasserdichten Zelten.
Der vollständige Ausstieg erforderte eine langjährige, intensive Entwicklungsarbeit. PFAS galten in der Outdoor-Branche lange als technischer Standard für Wetterschutz. Leistungsfähige Alternativen standen anfangs nur begrenzt zur Verfügung. VAUDE investierte gezielt in Materialforschung, arbeitete mit innovativen Partnern zusammen und führte umfangreiche Labor- und Praxistests durch, um die hohen funktionalen Anforderungen auch ohne PFAS zuverlässig zu erfüllen.
Strategischer Verzicht auf PFAS – konsequent umgesetzt
„Der Verzicht auf PFAS war für uns eine unternehmerische Entscheidung“, sagt Antje von Dewitz, Geschäftsführerin von VAUDE. „Er zeigt, dass leistungsfähiger Wetterschutz auch ohne gesundheitsschädliche Ewigkeitschemikalien möglich ist. Dass wir diesen anspruchsvollen Weg konsequent und erfolgreich bis zum vollständigen PFAS-Ausstieg gegangen sind, ist ein wichtiger Meilenstein für VAUDE – und das Ergebnis der engagierten Zusammenarbeit vieler Kolleg*innen und Partner.“
Eine zentrale Rolle spielte dabei das Chemikalienmanagement bei VAUDE, das seit vielen Jahren systematisch an Alternativen zur Fluorchemie arbeitet. Schritt für Schritt wurden alle Produktgruppen umgestellt – zuletzt auch technisch besonders anspruchsvolle Komponenten wie wasserdichte Reißverschlüsse und Zeltmaterialien.
Wie können Lösungen ohne PFAS zum Standard werden?
Der PFAS-Ausstieg macht deutlich: Leistungsfähige Lösungen ohne PFAS sind heute technisch verfügbar. Ein EU-weiter regulatorischer Rahmen würde wesentlich dazu beitragen, dass sich solche Alternativen schneller branchenweit durchsetzen und zum Standard werden. Verbindliche Vorgaben schaffen faire Wettbewerbsbedingungen und geben Unternehmen, die frühzeitig investieren, die notwendige Planungssicherheit.
Mehr zum PFAS-Ausstieg von VAUDE:
PFAS in Outdoor-Produkten: Was du wissen musst!
VAUDE Nachhaltigkeitsbericht – Innovative Materialien und Verfahren
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