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Hydraulik hält am Rennrad Einzug
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Mittwoch, 10. Juli 2013

Die Sram „Red 22 HRD“ bietet erstmals hydraulische Scheibenbremsen

[pd-f] Hydraulische Scheibenbremsen waren bisher den Mountainbikes und Trekkingrädern vorbehalten. Bei der neuen Gruppe Sram Red 22 HRD spielt die mit Bremsflüssigkeit arbeitende Technik ihre Vorzüge zum ersten Mal am Rennrad aus. „Mit der Red 22 HRD betritt die Rennradtechnologie Neuland, doch wir konnten Hydrauliksysteme schon seit über zehn Jahren im Mountainbike-Bereich perfektionieren“, sagt Tobias Erhard vom US-amerikanischen Hersteller Sram gegenüber dem pressedienst-fahrrad. Im Vergleich zu den althergebrachten Felgenbremsen bestechen die Scheibenanlagen in den Punkten Dosierung und Witterungsunabhängigkeit. „Auch bei Regenabfahrten muss die Felge nicht mehr trocken gebremst werden. Zudem sinkt die Gefahr von so genannten Bremsplatten, da sich die Felge auch auf langen Serpentinen-Abfahrten nicht mehr erhitzt“, so Erhard weiter. Gegenüber ihren mechanisch angesteuerten Geschwistern bieten Hydraulikbremsen nahezu Verschleißfreiheit (z. B. an den Felgen der teuren Systemlaufradsätze). Auch im Winter funktionieren sie uneingeschränkt und Bremsbelagverschleiß wird automatisch ausgeglichen. Die 22 Gänge der Schaltgruppe mit zwei mal elf Ritzeln werden gewohnt präzise angesteuert. Innovationen wie der Yaw-Umwerfer sorgen für schleiffreien Kettenlauf bei allen Gangkombinationen. Die Sram Red 22 HRD ist ab sofort im Fachhandel ab etwa 2.300 Euro erhältlich.

Details:
> Rennrad-Schaltgruppe mit hydraulischer Scheibenbremse
> 22 Gänge (2 x 11)
> Yaw-Umwerfer für schleiffreien Kettenlauf in allen Gangkombinationen

Größen:
> Bremsscheibengrößen 140 und 160 mm

Farbe:
> Schwarz/Silber/Rot

Gewicht:
> 2.210 g

Preis:
> ab ca. 2.300 Euro

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