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Kopfschutz mal zehn
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Donnerstag, 10. August 2017

[pd-f/tg] Seinen Kopf hat man nur einmal. Deshalb gebührt ihm besonderer Schutz. Der pressedienst-fahrrad stellt zehn unterschiedliche Fahrradhelmtypen vor. Von Alltag bis Rennrad, von Bikepark bis Lifestyle: Es gibt keinen Grund, auf einen Kopfschutz zu verzichten.

Für Rennradfahrer

Lange Zeit galt die Devise bei Rennradhelmen: je mehr Löcher, desto bessere Belüftung. Doch speziell bei sportlichen Sitzpositionen kommt es eigentlich mehr auf das richtige Verhältnis von Lüftungslöchern und windabweisenden Flächen an, also die optimale Aerodynamik. Der „Game Changer“ von Abus (199,95 Euro) ist ein gelungenes Beispiel, wie ein aerodynamisch optimierter Rennradhelm aussehen kann. Das Belüftungssystem basiert auf wenigen, dafür größeren Luftein- und -auslässen. Zusätzlich ist die Stirnfläche gegenüber anderen Helmen reduziert. Bei der Entwicklung floss der Input des Profi-Radteams Movistar mit ein.

Für Alltagsfahrer

Ein Citybiker setzt bei seiner Helmwahl in erster Linie auf Sicherheit und Funktionalität. Der „Hyban+“ von Abus (109,95 Euro) hat deshalb, ähnlich einem Mountainbike-Helm, ein heruntergezogenes Heck für den Schutz des Nackens. Ein integriertes Rücklicht sorgt für mehr Sichtbarkeit im Dunkeln oder Regen. Auffällig ist zudem das hochklappbare und brillenkompatible Visier, das die Augen des Radfahrers vor Wind und Wetter schützen soll.

Für Winterradler

Wer auch winters mit dem Fahrrad unterwegs ist, der bekommt etwas auf die Ohren. Zum Drüber- und Drunterziehen bietet etwa Bekleidungsspezialist Vaude passende Accessoires. Für mehr Sichtbarkeit in der Dunkelheit sorgt z. B. der Helmüberzug „Luminum Helmet Raincover“ (18 Euro), der mit 360 Grad sichtbaren Reflexmaterialien versehen ist. Zum Drunterziehen eignet sich das „Bike Warm Cap“ (17 Euro). Die wärmende Kappe ist atmungsaktiv und schnell trocknend.

Für sichere Stilisten

Nicht nur ein modisches Accessoire, sondern ein sicherer Kopfschutz ist der „Hövding“ der gleichnamigen schwedischen Firma (299 Euro). Laut einer Studie der Stanford University liegt die Stoßdämpfung des Airbags, der um den Hals getragen wird, achtmal höher als bei herkömmlichen Fahrradhelmen. Im Falle eines Sturzes lösen seismische Sensoren den Airbag aus, der sich in Sekundenbruchteilen schützend um Kopf, Nacken und auch über das Gesicht legt und mehrere Sekunden lang mit Luft gefüllt bleibt. So ist der Kopf auch bei einem Folge-Aufprall (z. B. auf dem Asphalt) weiterhin geschützt. Geladen wird der Airbag per USB-Kabel. Dank passender Überzieher sind verschiedene Designs möglich.

Für E-Biker

E-Bike-Fahrer, insbesondere S–Pedelec-Fahrer, sind mit hohen Geschwindigkeiten in der Stadt unterwegs und brauchen deshalb einen geeigneten Kopfschutz. Abus bietet mit dem neuen „Pedelec+“ (139,95 Euro) einen Helm, der den E-Bike-Standard NTA8776 erfüllt, der in den Niederlanden jüngst eingeführt wurde. Die EPS-Schicht ist beim Pedelec-Helm dicker als bei herkömmlichen Modellen, was für eine effektivere Stoßdämpfung sorgen soll. Der Schläfen- und Nackenbereich ist zudem besonders tief heruntergezogen.

Für Aktentaschen

Wohin mit dem Helm bei einem Termin? Diese Frage stellen sich Pendler oft. Das spanische Unternehmen Closca präsentiert mit dem „Fuga“ (120 Euro) eine interessante Lösung: Einen zusammenklappbaren Helm für die Aktentasche. Die Helmschale besteht aus drei Ringelementen, die sich für den Transport ineinander stülpen lassen. Ausgeklappt und auf dem Kopf sitzend erfüllt der Fuga alle sicherheitstechnischen Anforderungen. Für den Winter lässt er sich mit einem modischen, wärmenden Wolleinsatz ausstatten.

Für Mountainbiker

Der Mountainbike-Sport wird immer diversifizierter. Enduro-Piloten haben beispielsweise andere Ansprüche als Touren-Fahrer. Das sieht man auch an den Helmen. Für den Enduro-Einsatz bietet z. B. Abus den neuen „Montrailer“ (ab 149,95 Euro) an. An den Seiten und hinten ist der Helm weit heruntergezogen. Er ist zudem für die Aufnahme von Goggle, Kamera und Scheinwerfer vorbereitet. Allmountain-Biker setzen hingegen eher auf mehr Belüftung und wenig Gewicht. Der neue „Moventor“ von Abus (99,95 Euro) verfügt über 19 Belüftungsöffnungen und ist mit gerade einmal 280 Gramm (Größe M) recht leicht.

Für Downhiller

Wenn die Abfahrten steiler und die Sprünge weiter werden, ist ein Full-Face-Helm angesagt. Bei einem Sturz sorgt hier ein Kinnbügel für den Schutz von Kiefer und Gesicht. Das sorgt für ein aggressives Aussehen, ist aber auf steilen und schwierigen Mountainbike-Passagen absolut angebracht. Full-Face-Helme wie das Einsteigermodell „Reset“ von Sixsixone (119,99 Euro) haben zudem ein möglichst großes Sichtfeld, was den Einsatz von Goggles ermöglicht. Als Material wird bei der Helmschale ein leichter ABS-Kunststoff verwendet. Angeschrägte Öffnungen sorgen laut Hersteller für einen verbesserten Luftaustausch.

Für Freestyler

Freestyler zeigen mit dem BMX-Bike gerne ihr Können und ihre Tricks. Sprünge auf Parktische oder Grinds über Treppengeländer gehören zum Standard. Dabei ist die Gefahr, auf den Hinterkopf zu fallen jedoch deutlich größer als beim normalen Fahrradfahren. Der Helmhersteller Fuse Protection bietet deshalb Halbschalenhelme, welche auf die Anforderungen von BMX-Freestylern ausgelegt sind. Ein Beispiel ist der „Delta Ecto“ für 69,99 Euro. Der Halbschalen-Helm ist in Inmold-Bauweise gefertigt und mit 260 Gramm laut Hersteller äußerst leicht.

Für Kinder

Von klein auf gilt: Sicherheit geht vor! Wenn die mobile Karriere auf dem Laufrad, im Kindersitz oder im Anhänger beginnt, gehört der Helm auf den Kopf. Dazu müssen die Produkte kindgerecht, komfortabel und sicher sein. Doch auch das Design spielt für Kinder eine Rolle. Bunte Farben und Muster sind gefragt, wie beim „Smiley 2.0“ von Abus (29,95 Euro) oder dem „Little Nutty“ von Nutcase (68,90 Euro). So haben die Kleinen einfach Spaß am Kopfschutz.

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