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Extremsportler zu Besuch in Göttingen
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Dienstag, 21. August 2018

Der österreichische Radsportler Johannes Staudinger (links im Bild) stattete der Göttingen Radbahn einen Besuch ab. Das Velodrom im Herzen Deutschlands war dabei ein Stop auf Staudingers Tour über 5.000 Kilometer quer durch Europa. Der Linzer besucht auf seiner 53‐tägigen Radreise über 25 Radrennbahnen und machte bereits in Leipzig und Erfurt Station. Dabei interessiert ihn insbesondere die Geschichte, die Architektur und der aktuelle Betrieb der Radbahnen. Der Hintergrund: Staudinger kämpft für die Eröffnung einer Radbahn in seiner Heimatstadt und möchte die Tour für mehr öffentliche Aufmerksamkeit der Radsportstätten nutzen. „Als Wettkampfstätte sind Radbahnen Orte größter Spannung und Dynamik und fürs Training bieten sie einen sicheren Raum außerhalb des Straßenverkehrs“, sagt Staudinger im Gespräch mit Gunnar Fehlau. Der Gründer des pressedienst‐fahrrad hatte den 47‐Jährigen nach Göttingen eingeladen, um der hiesigen Radbahn einen Besuch abzustatten und über das Projekt zu sprechen.

Zusammen mit Kai‐Henrik Günther vom Göttingen Radsportverein Tuspo Weende drehte Staudinger auf der Bahn ein paar Trainingsrunden und zeigte sich vom guten Zustand des Göttinger Rundkurses sichtlich überrascht: „Velodrome leben ja oft von ihrer Geschichte, aber was hier in Göttingen auf der Radbahn in der Gegenwart passiert, ist sehr beeindruckend.“ Speziell die exzellente Nachwuchstätigkeit und das grandiose Engagement für und rund um die Radbahn haben bei ihm bleibenden Eindruck hinterlassen. In vielen Städten fristen die Radbahnen ein tristes Dasein, was für den Österreicher völlig unverständlich ist. Selbst engagiert sich Staudinger seit 2015 als Vorsitzender des Vereins „Velodrom Linz“ aktiv für verschiedene Radsport‐Events. „Als Vorsitzender darfst du nicht nur in deinem Büro sitzen, du musst auch zeigen, dass du bereit bist, alles zu tun“, begründet Staudinger sein Engagement. Zur besonderen Freude des Radreisenden traf eine gut 25 Fahrer starke Trainingsgruppe des Tuspo auf der Radbahn ein und drehte mit dem Rad‐Enthusiasten noch ein paar Runden, bevor er sich weiter aufmachte Richtung Niederlande und anschließend nach England.

 


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