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Das ist ja der Gipfel! – Räder für den Urlaubsausflug in den Bergen
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Donnerstag, 6. Juli 2023

Für die Redakteur:innen des pressedienst-fahrrad gehört das Fahrrad im Urlaub natürlich mit dazu. Eine beliebte Destination bei allen Redaktionsmitgliedern sind die Berge. Wir haben die velophilen Ferienpläne der pd-f-Redaktion zusammengefasst.

Wir haben unser Bildarchiv aktualisiert. Dabei wurden ältere Bilder entfernt – darunter das hier verlinkte. Melden Sie sich einfach für passende Motive zum Artikel: 0551–9003377‑0.
pd-f-Redakteur H. David Koßmann: Downhill-Spaß auf Südtiroler Trails

In diesem Herbst wird es mich wieder ins Vinschgau ziehen. Diese wunderbare Gegend ist ideal für eine paar letzte warme Tage auf dem Bike, wenn es hierzulande schon trüb und diesig wird. Es gibt dort richtig großartige Trails und eine gut funktionierende Shuttle-Struktur. Denn Bergabfahren ist schließlich, was den Spaß bringt, und der steht da klar im Vordergrund! Optimal dafür geeignet ist in meinen Augen ein Rad wie das „Habit“ von Cannondale – sehr leicht und verspielt und witzig zu fahren. Dabei ist es mit 140/130 Millimetern Federweg spannenderweise aber keineswegs unterdimensioniert. Dass bei dem Rahmen auch der Hinterbau mit den Rahmengrößen wächst, tut ihm sehr gut. Ich schätze etwas längere Kettenstreben bergauf wie bergab einfach sehr. Und über die wunderbare Küche Südtirols muss ich wohl nichts sagen, oder?

Ein Mann steht mit einem Fahrrad mit Bikepacking-Taschen auf einem Schotterweg in einer trockenen Gebirgslandschaft.pd-f-Redakteur Thomas Geisler: Mit Kind und MTB am Wilden Kaiser

Bei meinen Urlaubsplänen steht in diesem Jahr zum ersten Mal eine gemeinsame MTB-Tour mit meiner Tochter in den Alpen an. Das braucht natürlich eine andere Planung, als wenn ich alleine unterwegs bin. Ob wir bereits gemeinsam die Gipfel erklimmen, ist noch die Frage. Vermutlich wird es eher auf kleine Runden mit wenigen Höhenmetern, am besten zu Spielplätzen oder Badeseen, hinauslaufen. Wir haben uns deshalb für einen Urlaub rund um die Region Wilder Kaiser entschieden. Da ist, hoffentlich, für jede:n etwas dabei. Wenn ich solo fahre, kann ich die unterschiedlichen Gipfel, die ich bislang nur vom Skifahren kenne, auch einmal im Sommer erfahren. Da ich Bikeparks wenig abgewinnen kann und lieber ordentlich Höhenmeter und Strecke Ein Kind mit Fullface-Helm und einem Mountainbike zwischen Bäumen.sammle, ist mein Begleiter das „Outback Explore“ von Tout Terrain. Dank Pinion-Getriebeschaltung und Gates-Riemenantrieb ist es äußerst wartungsarm – genau das richtige für eine Urlaubstour mit der Familie, wenn eh kaum Platz im Familienauto ist und man nicht noch Reinigungsmittel und Ersatzteile für das Fahrrad mitschleppen möchte. Außerdem bietet das Hardtail dank diverser Ösen Platz zur Aufnahme von mehreren Trinkflaschenhalterungen sowie Rahmentaschen, in denen ich ein paar Snacks oder auch eine Regenjacke verstauen kann. Der Schnellzugriff dank der Rahmentasche ist insbesondere bei den gemeinschaftlichen Touren praktisch, da hier öfter mal die Chance auf eine Snackpause genutzt wird. Meine Tochter nutzt für die Urlaubsausflüge ihr „X‑Coady 20 SL Disc“ von Eightshot. Die Scheibenbremsen geben ihr die nötige Sicherheit, auch einmal eine längere bzw. steilere Abfahrt zu meistern. Durch die Sieben-Gang-Schaltung kann sie leichte Anstiege selbstständig absolvieren. Für den Notfall findet ein Abschleppseil von Kids Ride Shotgun den Weg in unser Gepäck. Nicht zu vergessen: Fahrradhelme und Handschuhe, falls es doch zu einem Sturz kommen sollte.

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pd-f-Redakteurin Annette Feldmann: Pässe sammeln auf Profi-Material

Ich bin seit einigen Jahren sehr verliebt – in die Südtiroler Bergwelt, die ich am liebsten auf dem Rennrad genieße. Die Aussicht ist an jeder Kurve und auf jedem Meter so fantastisch, dass ich ob des Panoramas mein Schwitzen und Schnaufen fast vergesse. Auch in diesem Sommer habe ich mir wieder ein paar Pässe vorgenommen. Allen voran das Stilfser Joch. Aber dieses Mal will ich auf Profi-Material die 48 Kehren erklimmen. Da kommt mir das neue „O2 VAM“ von Factor Bikes gerade recht. Es wurde in Zusammenarbeit mit dem World-Tour-Team Israel-Premier Tech entwickelt und wird aktuell bei der Tour de France gefahren. Laut Hersteller vereint das Rad Aerodynamik und Klettereigenschaften und wiegt lediglich 6,2 Kilogramm. Es sei das „ideale Rennrad für alle, für die die Woche in den Bergen das Highlight des Jahres ist“. Da fühle ich mich doch angesprochen. Und wenn ich damit auch vielleicht nicht alle anderen Hobbyfahrer:innen auf der 24 Kilometer langen Strecke zum Gipfel überholen werde, ist mit diesem Leichtgewicht sicherlich eine neue persönliche Berg-Bestzeit für mich drin. Auf die Belohnung am Ziel auf 2.757 Meter Höhe freue ich mich jetzt schon: Kaiserschmarrn und Spezi.

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pd-f-Redakteur Arne Bischoff: Auf Fototour im Rondane-Fjell

Sollen doch die Kolleg:innen in Mitteleuropa bleiben, mich zieht es nach Norden. Das Rondane-Fjell fasziniert mich mit seinen eiszeitlich rundgeschliffenen Bergen seit jeher. Zu Fuß war ich schon dort, für meine erste Radtour werde ich zu einem unverwüstlichen Allrounder mit Elektrounterstützung greifen, der den steilen Anstiegen, den Schotterstraßen und schmalen Pfaden, dem skandinavischen Wetter und meinen Gepäckbergen gleichermaßen gewachsen ist: Ein E-Mountainbike darfs also sein. Bitte mit wartungsarmem Gates-Riemenantrieb und der neuen, nach Herstelleraussage sogar wartungsfreien 3x3-Nabe, die nicht nur robust ist, sondern auch genug Übersetzungsbandbreite bereitstellt. Verbaut an einem Nicolai „GT1 E‑Boxx 3x3“, im Nicolai-Konfigurator individuell aufgerüstet mit Schutzblech, Lichtanlage und Gepäckträger. So ausgestattet schleppt das Rad nicht nur mein Zelt, das ich dank skandinavischem „Allemannsretten“ nahezu überall aufstellen darf, sondern auch die ganze Fernoptik, ohne die ich als begeisterter Ornithologe das Haus nicht verlasse.

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