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Einkaufen mit dem Fahrrad
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Mittwoch, 14. April 2021

(pd‑f/tg) Immer mehr Menschen steigen aufs Fahrrad – nicht nur in der Freizeit, sondern auch im Alltag. Ein wichtiger Faktor für die wachsende Bedeutung im Alltag ist passendes Zubehör. Für den Einkauf etwa braucht es Transportlösungen, die auf den jeweiligen Bedarf der Radfahrenden abgestimmt sind, wie der pressedienst-fahrrad zeigt.

Der Klassiker für Singles

Der Fahrradkorb auf dem Gepäckträger ist wohl eine sehr, wenn nicht gar die beliebteste Transportlösung. Ein Korb wie der „BA-RM XL“ von M‑Wave (15,90 Euro) bietet genügend Platz für den kleinen Einkauf des Single-Haushalts. Allerdings sind bei Regen die Einkäufe nicht geschützt – ein Überzug kann da hilfreich sein. Komplett wasserfeste Lösungen wie die sogenannten „Trunk Bags“ vom Taschenspezialisten Ortlieb bieten sich als Alternative für Fahrten bei jedem Wetter an. Der kleine Kofferraum schafft bis zu zehn Kilogramm Zuladung und ist durch einen Klickmechanismus einfach an- und abzustecken. Einkaufskörbe gibt es auch zur Befestigung am Lenker. Damit sind sie immer im Blick und bei Bedarf einfach abzunehmen und im Supermarkt oder auf dem Wochenmarkt zu nutzen. Durch die Anbringung am Lenker können sie allerdings weniger Gepäck aufnehmen als vergleichbare Lösungen am Gepäckträger. Der „Up-Town“ von Ortlieb (ab 69,99 Euro) ermöglicht beispielsweise eine Zuladung von fünf Kilogramm.

Der Klassiker für größere Einkäufe

Die Fahrradtasche am Gepäckträger ist ein weiterer Transportklassiker. Einfach und schnell lässt sich der Einkauf darin verstauen. Wasserdichte Exemplare wie der „Veloshopper“ (99,99 Euro) von Ortlieb schützen die Einkäufe zudem vor Regen, Schmutz oder Spritzwasser. Die Befestigungssysteme der Taschen lassen sich so anpassen, dass sie mit unterschiedlichen Gepäckträgern kompatibel sind. Ebenfalls praktisch ist das schnelle Anbringen und Abnehmen: Einkäufer:innen können die Taschen so direkt im Einkaufswagen oder als Umhängetasche im Laden nutzen. Mit einem Volumen um die 20 Liter finden tägliche Einkäufe genügend Platz; große Öffnungen ermöglichen ein einfaches Befüllen. Falls eine Tasche für den Großeinkauf nicht reichen solle, bietet das Unternehmen Fahrer Berlin mit der „Konsum“ (49,90 Euro) eine praktische Zusatzlösung an: Die Zweittasche lässt sich zusammenfalten und somit in einer anderen Tasche verstauen. Bei Bedarf wird sie einfach ausgeklappt.

Für den Familieneinkauf

Cargo-Bikes sind im Trend. In Großstädten nutzen immer mehr Familien die Transporträder, um damit den Wocheneinkauf zu absolvieren. Dank der Kombination mit E‑Motor ist der Marktanteil in den letzten Jahren stetig gestiegen. Durch eine große Ladefläche wie beim „Packster 70“ von Riese & Müller (ab 6.299 Euro) lassen sich selbst Getränke- oder Obstkisten einfach transportieren. Zuladungen bis zu 100 Kilogramm und mehr sind bei Lastenrädern durchaus möglich. Und auch ein oder zwei Kinder können noch mitfahren – dann sollte man allerdings ein paar Abstriche beim Einkauf einplanen. Dank spezieller Cover und Verdecke kutschiert man Einkäufe und Kinder trocken und sicher nach Hause.

Für Flexible

Wer keinen Platz zum Abstellen eines Lastenrades hat, aber den Transportraum braucht, der greift zum Lastenanhänger. Modelle wie der „Cargo Tuure“ von Croozer (520 Euro) bieten ein Transportvolumen von 135 Litern bzw. 45 Kilogramm Zuladung. Bei Nichtgebrauch lässt sich der Anhänger einfach zusammenklappen und kompakt verstauen. Optional ist zudem ein Bollerwagen-Set erhältlich – so kann man den Anhänger bequem auch als Einkaufswagen im Laden nutzen und muss nicht einmal umladen.

Für die kleine Familie

Ein Cargo-Bike für die Kleinfamilie ist das „Packster 40“ von Riese & Müller (ab 4.699 Euro). Die 40 Zentimeter breite Ladefläche bietet Platz für ein Kind oder entsprechend Einkäufe. Auch ist das Rad ein praktischer Begleiter bei einem Wochenmarktbesuch. Es ist kaum breiter ist als ein normales Rad, bietet dafür aber deutlich mehr Ladefläche. So kann man sich direkt an die Marktstände begeben, ohne andere Einkäufer:innen zu stören.

Für Getränkefans

Wohin mit den Getränkekisten? Diese Frage stellen sich sicherlich viele. Abhilfe schafft eine Gepäckträgererweiterung wie die „Racky Baseplate“ von M‑Wave (17,90 Euro). Die Platte wird einfach auf den Gepäckträger geschnallt und vergrößert die Tragefläche auf 40 mal 40 Zentimeter. So lassen sich Getränkekiste oder Pizzakartons einfach nach Hause transportieren.

Die Lösungen für ohne

Gepäckträger sind elementar für den Einkaufstransport? Nein, denn viele Räder kommen mittlerweile ohne Gepäckträger aus. Wer ein sportliches Mountainbike oder Gravel-Rad fährt, kann es auch im Alltag nutzen. Die Einkäufe lassen sich entweder im Rucksack, der Umhängetasche oder einer Bikepacking-Tasche direkt am Rad transportieren. Die Lösungen sind natürlich eher für Ein-Personen-Haushalte tauglich, aber auch größere Einkäufe bis zu einem Volumen von 40 Litern können in entsprechenden Taschen sicher nach Hause gebracht werden.

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