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Zehn Fahrradhelme für die Saison 2022
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Mittwoch, 2. Februar 2022

Den Kopf hat man nur einmal – deshalb gebührt ihm besonderer Schutz. Der pressedienst-fahrrad stellt zehn Fahrradhelme für die Radsaison 2022 vor. Von Alltag bis Rennrad, von Trail bis Lifestyle: Es gibt keinen Grund, auf einen Kopfschutz zu verzichten.

Für Alltagsfahrer:innen

Citybiker:innen setzen bei der Helmauswahl in erster Linie auf Sicherheit und Funktionalität. Der „Hyban 2.0 LED“ von Abus (119,95 Euro) hat deshalb, ähnlich einem Mountainbike-Helm, ein heruntergezogenes Heck für den Schutz des Nackens. Integriertes Rück- und Frontlicht sorgen in Kombination mit diversen Reflektoren für Rundum-Sichtbarkeit im Dunkeln oder bei Regen.

Für E‑Biker:innen

Für E‑Bike-Fahrer:innen bietet es sich an, auf Helme mit dem Standard NTA 8776 zu achten. Bei diesen Helmen ist die EPS-Schicht dicker als bei herkömmlichen Modellen, was für eine effektivere Stoßdämpfung sorgen soll. Zudem ist der Schläfen- und Nackenbereich tief heruntergezogen, was den Aufprallschutz verbessert. Ein Beispiel ist der „Pedelec 2.0“ von Abus (159,95 Euro), der zudem mit einem integrierten Rücklicht ausgestattet ist. Die speziellen E‑Bike-Helme sind insbesondere für S-Pedelec-Fahrer:innen eine Option, da sie aufgrund der höheren Geschwindigkeiten laut Gesetz einen „geeigneten Helm“ tragen müssen.

Für Stylische

Vintage-Look für den stylischen Auftritt: Der Bike- und Skater-Helm „Heritage “ von Thousand (99,90 Euro) ist für Fahrten in der Stadt konzipiert. Sein praktisches Feature: Durch eine Öffnung lässt sich ein Fahrradschloss ziehen und der Helm sich so einfach mit am Rad fest anschließen. Ebenfalls auffällig ist die Optik: Der Helm ist in unterschiedlichen Farben und Vintage-Designs erhältlich. Ein weiteres Highlight: Der Kinnriemen ist aus einem veganen Lederimitat hergestellt.

Für Faltfreund:innen

Fahrradhelme werden in der Regel aus EPS-Schaum hergestellt. Eine Ausnahme bildet der „One“ des norwegischen Herstellers Hedkayse (179,90 Euro). Die Helmschale besteht aus Ballistic-Nylon und Enkayse-Schaumstoff. Das ermöglicht laut Hersteller eine Wiederverwendung selbst nach einem Sturz, da die Schutzwirkung des Materials nicht nachlässt. Ein zusätzlicher Vorteil: Durch den Aufbau lässt sich der Helm einfach zusammenklappen und nimmt zum Verstauen rund 50 Prozent weniger Platz ein. Der Helm ist in mehrere Designs erhältlich.

Für Winterradfahrer:innen

Wer im Winter mit dem Rad unterwegs ist, braucht einen Helm, der Schutz auch vor kalten Temperaturen bietet. Abus hat mit dem „Scraper 3.0 ERA“ (99,95 Euro) einen Hartschalenhelm im Angebot, der dank eines speziellen Winter-Kits auch bei Frost und Schnee problemlos getragen werden kann. Sogenannte Vent Covers verschließen die Lüftungsschlitze und lassen unliebsame kalte Luft draußen. Eine anclipbare, wärmend gepolsterte Ohrenpartie schützt Ohren und Nacken vor Kälte. Im Sommer sorgt das Lüftungssystem für den entsprechenden Tragekomfort. Optisch ist der Helm an einen BMX-Helm angelehnt.

Für Kinder

Von klein auf gilt: Sicherheit geht vor! Sobald die mobile Karriere auf dem Laufrad, im Kindersitz oder im Anhänger beginnt, gehört der Helm auf den Kopf. Dazu müssen die Produkte kindgerecht, komfortabel und sicher sein. Doch auch das Design spielt für Kinder eine Rolle. Sicherheits-Features wie ein abgeflachter Hinterkopfbereich und ein tiefgezogener Nacken- und Schläfenbereich – so wie beim „Anuky 2.0“ von Abus (39,95 Euro) oder dem „Little Nutty Mips“ von Nutcase (79,90 Euro) – machen den Kleinen einfach Spaß am Kopfschutz.

Für Mountainbiker:innen

Der Schutz des Nacken- und Schläfenbereichs ist für Mountainbiker:innen besonders wichtig. Dazu sollte der Helm über ein sehr gutes Belüftungssystem sowie eine effektive Stoßabsorption verfügen. Ein Beispiel ist der „M2“ von 7IDP (109,95 Euro). Bei der Technologie kommt ein Dual-Density-Schaum zum Einsatz, der Stöße besonders gut ableiten soll und so bei Stürzen auf Steine oder Geröll hohe Sicherheit verspricht. Als zusätzliches Highlight ist ein Boa-Verschlusssystem verbaut, das eine passgenaue Einstellung ermöglicht.

Für Downhiller:innen

Wer nur rasant im Gelände bergab fährt, der oder die greift zum Full-Face-Helm. Die speziell für den Downhill-Spaß konzipierten Helme mit festem Kinnbügel schützen auch das Gesicht. Trotz ihres robusten Aussehens und hoher Schutzwirkung können die Helme äußerst leicht sein. Ein Beispiel ist die Helmserie „D4 Carbon“ von Troy Lee Designs (ab 499 Euro). Die Carbon-Helme kommen auf ein Gewicht von ca. 1.000 Gramm. Als zusätzlicher Schutz ist eine MIPS-Einlage integriert, die rotierende Kräfte beim Aufprall minimiert.

Für Rennradfahrer:innen

Rennradfahrer:innen legen Wert auf gute Belüftung und hohen Tragekomfort. Speziell auf längeren Touren mit schweißtreibenden Aufstiegen und rasanten Abfahrten ist es wichtig, dass der Helm über ein ausgeklügeltes Belüftungssystem mit Luft-Ein- und ‑Auslässen verfügt. Sicherheitsspezialist Abus bietet mit dem „Viantor Quin“ einen smarten Helm im Einsteigerbereich an (149,95 Euro). Der Helm verfügt zusätzlich über einen integrierten Beschleunigungssensor, der Stürze erkennt. Einen Unglücksfall meldet das System an vorher hinterlegte Notrufnummern, die dann entsprechende Hilfe einleiten können.

Für Triathlet:innen

Für Triathlet:innen steht Aerodynamik im Mittelpunkt. Stromlinienförmige Helme mit einem langen Kammschwanz erfreuen sich aufgrund ihrer windschnittigen Form großer Beliebtheit. Abus hat mit dem neuen „GameChanger TRI“ (399,95 Euro) das System nochmals verbessert: Ein kürzerer Kammschwanz soll Kopfbewegungen, z. B. auf langen Fahrten oder bei Anstiegen, besser kompensieren. Große Luftöffnungen ermöglichen eine bessere Belüftung, was auf sonnigen Strecken ein Vorteil sein kann. Durch einen Magnetverschluss lässt sich der Helm zudem schnell öffnen.

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