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Mit einem Laufrad Kindern Spaß und Mobilität schenken
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Donnerstag, 12. Dezember 2013

Laufräder sind bei Kindern beliebt. Sie machen Spaß und bereiten ideal aufs Radfahren vor. Nicht nur deshalb sind sie ein hervorragendes Weihnachtsgeschenk, wie der pressdienst-fahrrad erklärt.

Dem Laufrad verdanken nicht nur viele Kids den sicheren Start in ihre Radfahrer-Karriere, sondern das Radfahren selbst fußt auf dem Prinzip dieses Fahrzeugtyps: Schon Karl Freiherr von Drais, der Pionier des Radfahrens, stieß sich mit den Füßen vom Boden ab und hielt sich durch sein Balancegefühl in der Senkrechten, unterstützt von der Kreiselkraft der Räder. Das erste Fahrrad war also eigentlich ein Laufrad. Heute erlebt die Gattung eine Renaissance, nur bei einer sprichwörtlich kleineren Zielgruppe.

Vom Balancieren zum Pedalieren

„Der erste Schritt auf dem Weg zum Radfahren ist in der Tat das Balancieren, nicht das Pedalieren – weswegen Laufräder viel sinnvoller sind als Fahrräder mit Stützrädern“, erklärt Lilo Franzen, Betreiberin der Bonner Fahrradschule (www.lilofranzen.de). „Wenn man in den unzähligen Videos im Netz sieht, wie Knirpse, kaum des Laufens mächtig, ihre kleinen Laufgefährte beherrschen, möchte man sofort jedes Kind mit einem Laufrad ausstatten“, ergänzt sie begeistert. Damit die Kleinen das Spaß- und Lerngerät auch wirklich sicher beherrschen können, empfiehlt Kai d’Alquen, Produktmanager des Kinderfahrzeugherstellers Puky (www.puky.de) beim Kauf zu beachten: „Fürs sichere Auf- und Absteigen sollte der Rahmen des Laufrads idealerweise einen tiefen Einstieg haben.“ Darüber hinaus weist d’Alquen auf die besondere Rolle des Sattels hin, denn anders als bei einem Fahrrad schiebt das Kind das Laufrad an den Kontaktpunkten, also am Sitz und Lenker vorwärts. „Ein gutes Laufrad hat einen speziellen ergonomisch geformten Sattel, der durch seine konkave Form dem Kind einen sicheren Halt bietet. Lässt sich der Sattel sowie der Lenker dann noch ausreichend in der Höhe verstellen, ist langer Fahrspaß bei den Sprösslingen garantiert.“

Leichte Läufer

Kindern ab einem Alter von etwa 2,5 Jahren empfehlen Experten wie Lilo Franzen den Ein- bzw. Aufstieg aufs Laufrad. Dann kommen Modelle wie das „LR M“ von Puky (65,99 Euro) in Frage. „Mit einem Gewicht von gerade einmal 3,5 Kilo ist es von Kleinkindern sehr gut beherrschbar und wird erfahrungsgemäß schnell zum Lieblingsspielgerät“, so d’Alquen und ergänzt: “Übrigens lässt sich ein Laufrad gegenüber einem vollwertigen Fahrrad vergleichsweise einfach montieren und auch verpacken, was diese Flitzer noch geschenktauglicher macht.“

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Ab einem Alter von etwa drei Jahren erweitern Kids auf luftbereiften Modellen ihren motorischen und mobilen Horizont. Die Modelle für die über Dreijährigen heißen bei Puky „LR XL“ (119,99 Euro) und bieten neben der Luftbereifung mit Speichenrädern und einer V-Brake am Hinterrad noch weitere echte Fahrrad-Features. „Die Rahmengeometrie mit längerem Radstand sorgt für Laufruhe auch bei „höheren“ Geschwindigkeiten und verlängere zudem die Nutzungsdauer“, so d’Alquen gegenüber dem pressedienst-fahrrad. „Denn Lenker- und Sattelverstellbereich sind großzügig bemessen und das Laufrad kann lange mit dem Kind mitwachsen.“

Doch nicht nur große Kinderradhersteller wie Puky haben das Potential der kleinen Läufer erkannt. Immer mehr kleinere Firmen wissen um die Gunst der Räder bei Kind und Eltern.
An Radsport-affine Familien richten sich die Hersteller Portus Cycles aus Pforzheim (www.portus-cycles.de) oder Mores aus München (www.mores-design.com). Beide Hersteller bieten ganz besondere Laufräder: Während Mores auf den Edelwerkstoff Carbon setzt, bietet Portus Cycles seine Laufräder mit Stahlrahmen als Produkt eines Rahmenbaukurses für Erwachsene an. So kommt eine noch persönlichere Note ins Geschenk. Und mal ehrlich, welcher Papa kennt nicht den „Lego-Effekt“? Für das „Petitpierre“ von Mores müssen Eltern stolze 1.499 Euro berappen, Portus-Laufräder gibt es inklusive Rahmenbaukurs und Material für 750 Euro.

Federführend für die Auswahl des Laufrades sollten nach Ansicht Lilo Franzens aber nicht Preis oder Gewicht sein: „Am wichtigsten ist die Ergonomie: Das Laufrad muss zum Kind passen. Eltern sollten beim Kauf vor Weihnachten deshalb einen eventuellen Anpassungs-Umtausch mit dem Fachhändler besprechen.“

 

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