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Zehn aktuelle Erben der Draisine
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Freitag, 9. Juni 2017

[pd-f/tg] Als Karl Drais im Juni 1817 zum ersten Mal mit seiner Laufmaschine durch Mannheim düste, war ihm wohl nicht klar, was er damit in Bewegung setzte. 200 Jahre später wird das Jubiläum des Fahrrads groß gefeiert – und die Draisine hat die Zeit genutzt, um die Welt zu erobern. 73 Millionen Fahrräder gibt es heute allein in Deutschland. Um sich an unterschiedliche Terrains und Anforderungen anzupassen, wurde das Rad immer wieder neu erfunden – und hat bis heute eine Vielfalt angenommen, die ihresgleichen sucht. Der pressedienst-fahrrad stellt zehn aktuelle Radtypen vor.

Alltagsrad

Ein Rad mit allen Vorteilen, die man auf alltäglichen Wegen zur Arbeit oder zum Einkaufen braucht. Ob als City- oder Trekkingvariante, mit Diamant- oder Trapezrahmen oder sogar mit tiefem Durchstieg: Alltagsräder erfüllen die Wünsche von vielen Radfahrern jeden Alters und stellen die mit Abstand größte Verkaufsgruppe. Die preisliche Spanne bei Qualitätsrädern reicht vom Einstiegsbereich (z. B. „Samana“ von Winora, 599 Euro) bis hochwertig (z. B. „F3 6.0“ von Koga, 1.899 Euro).

Bambusrad

Bambusfahrräder sind streng genommen kein eigener Radtyp. Sie stehen aber für eine mögliche Zukunft des Fahrrads: die Nutzung nachhaltiger Rohstoffe zur Fertigung eines Verkehrsmittels. Die Rahmen können in allen möglichen Formen gebaut werden und sind sogar so stabil, dass es bereits ein E-Bike („My Volta“ von My Boo, 3.999 Euro) aus Bambus gibt.

E-Bike

Elektroräder sind weiterhin stark im Kommen. Die Motorunterstützung beim Pedalieren ist nicht nur bei älteren Leuten gefragt, auch junge Zielgruppen erfreuen sich der Motorisierung. Bereits über drei Millionen der Flitzer sind auf deutschen Straßen unterwegs. Kaum ein Radsegment, das noch nicht elektrifiziert ist. Der Hersteller Flyer gilt als Pionier der Branche und zeigt mit der neuen „U-Serie“ (ab 4.399 Euro) ein E-Bike auf technisch höchstem Niveau.

Faltrad

Das interessante Fahrrad für Pendler: Falträder lassen sich einfach und schnell kompakt zusammenbauen und so auch kostenfrei im Zug (sogar im ICE) mitnehmen. Für tägliche Arbeitswege in Verbindung mit öffentlichen Verkehrsmitteln eine äußerst praktische Idee. Unter den Faltradfans genießen die Räder der englischen Firma Brompton (ab 1.089 Euro) Kultstatus.

Kinderrad

Das Fahrrad ist der Einstieg in die individuelle Mobilität. Gerade Kinder lernen durch das Fahrradfahren erste Schritte im Straßenverkehr. Damit sie sicher unterwegs sind, braucht es aber passende Produkte. Vom Laufrad bis zum 24-Zoll-Fahrrad (z. B. „Crusader 24–8 Alu light“ von Puky, 399,99 Euro) finden Kinder unterschiedlichen Alters ihren Begleiter.

 

Lastenrad

Der Kleintransporter für die Großstadt: Die Kinder in die Kita bringen, den Großeinkauf erledigen und selbst ausgefallene Sachen wie eine Waschmaschine lassen sich so transportieren. Lastenräder können gerade in der Stadt ein Auto ersetzen und stehen beispielhaft für den Wandel der Verkehrsmittelnutzung. Elektrifiziert (z. B. „Load“ von Riese & Müller, ab 4.999 Euro) fährt es sich dann noch leichter.

Liegerad

Wer keine Lust auf die aufrechte Sitzposition eines Fahrrads hat, der findet vielleicht Freude am Liegerad. Dessen Sitzposition ist leicht zurückgelehnt sitzend oder liegend, die Tretbewegung erfolgt nach vorne. Was etwas außergewöhnlich aussieht, sorgt für ein schnelles, ergonomisch passendes und sportliches Fahrverhalten. Das „Grasshopper FX“ von HP Velotechnik (ab 2.735 Euro) lässt sich zudem noch zusammenfalten und ist somit auch für Pendler spannend.

Mountainbike

Weil sie ausschließlich für den Einsatz im Gelände konzipiert sind, stehen Mountainbikes für das sportliche Image von Fahrrädern. Ein klassischer Vertreter ist das Hardtail „Seet Hard Seven 6.0“ von Haibike (1.299 Euro). Doch der Markt hat sich in den letzten Jahren stark diversifiziert und bietet für verschiedene Einsatzzwecke und Geländeformen den passenden Begleiter. Downhill, Enduro, Marathon, Crosscountry sind nur einige Schlagworte des Mountainbike-Sports. Auch E-MTBs wachsen derzeit in der Gunst der Radsportler.

Reiserad

Welt und Natur auf zwei Rädern entdecken: Wer noch keine längere Auszeit mit dem Fahrrad gemacht hat, sollte das möglichst bald nachholen. Kleine Fahrradhersteller wie Velotraum haben sich auf Reiseräder spezialisiert und bieten ergonomisch angepasste Fahrräder für die ganz langen Touren im Sattel an (z. B. Velotraum-Konzeptrad „VK-12“ mit Pinion-Zentralgetriebeschaltung, ab 3.300 Euro).

Rennrad

Rennräder sind reinste Sportgeräte, getrimmt auf Geschwindigkeit und Kilometerreißen auf Asphalt. Futuristisch anmutende Triathlon- und Zeitfahrräder (z. B. „IA FRD“ von Felt, 11.999 Euro) verdeutlichen die aerodynamischen Möglichkeiten beim Kampf um wertvolle Sekunden. Ein neuer Trend: breitere Reifen am Rennrad. Die Gattung heißt dann „Gravel Bike“ und eignet sich auch für sorgloses Bügeln über Schotterwege und Waldpisten.

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