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Lichtwechsel bringt viele Vorteile
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Mittwoch, 22. September 2021

Ein praktisches und sicherheitsrelevantes Update für ein altes Fahrrad? Neue Beleuchtung! Warum sich ein Lichtwechsel lohnt und was es zu beachten gilt, zeigt der pressedienst-fahrrad.

[pd‑f/tg] Ein neuer Scheinwerfer kann Wunder bewirken. Ein Lichtwechsel von Halogen- auf LED-Technik lohnt sich für jeden Radfahrenden. Die Scheinwerfer haben sich in den letzten Jahren technisch stark entwickelt. „Durch die LED-Technologie ist das Sichtfeld nach vorne und zur Seite deutlich vergrößert. Vor allem lässt es sich präzise definieren. So sieht man besser und auch weiter. Radfahren bei Dunkelheit macht mehr Spaß und es greifen mehr Leute zum Fahrrad – im Alltag und beim Sport“, sagt Sebastian Göttling vom Lichtexperten Busch & Müller. Die Sicherheit wird zudem verstärkt, da die Radfahrer:innen von anderen Verkehrsteilnehmer:innen frühzeitiger und besser gesehen werden. „Das kann Unfälle vermeiden“, so Göttling weiter.

LED ersetzt Glühlämpchen

Ein Wechsel auf moderne Technik verhindert zudem bekannte Lichtprobleme. Anders als ein Glühlämpchen hält eine moderne LED-Beleuchtung ein Radleben lang. „Das regelmäßig durchgebrannte Birnchen ist endlich Vergangenheit“, freut sich Mareen Werner von Sport Import. In Verbindung mit Nabendynamos erhält man eine äußerst robuste und witterungsbeständige Lichtanlage. Anders als die Seitenläufer-Vorgänger funktionieren Nabendynamos bei Regen oder kalten Temperaturen zumeist fehlerfrei. „Aber auch ein Nabendynamo kann einfrieren, wenn bei Minusgraden Feuchtigkeit eintritt. Deshalb sollte man das Rad im Winter am besten überdacht abstellen“, rät Andreas Hombach vom Fahrradparkspezialisten WSM.

Kabel fest verankern

Bleibt als letzte Fehlerquelle ein lockeres oder defektes Kabel. Ein häufiges Problem ist ein lockerer Stecker am Nabendynamo, der z. B. nach einer Radpanne nicht richtig befestigt wurde. Ein kleiner Handgriff kann hier schon die Lösung sein. Ist allerdings der Kontakt korrodiert, muss der Anschluss mit etwas Schmirgelpapier blank gerieben werden. Ein Universalschmiermittel kann vor Rostbildung im Vorfeld schützen. Bei vielen Rädern sind zudem die Kabel entweder im Rahmeninneren verlegt oder durch Verlege-Rohr und Kabelbinder geschützt und fixiert. Lose Kabel sind besonders anfällig für Beschädigungen, weil sie abreißen können oder auch die Isolierung beschädigt werden kann.

Akku-Beleuchtung als Alternative

Wem also beim Rad aktuell der Seitenläufer jault und durchrutscht oder das Leuchtmittel durchbrennt, sollte sich Gedanken über einen Wechsel machen. Allerdings muss man beim Umrüsten auf Nabendynamo meist ein neues Vorderrad kaufen. Als kostengünstigere Alternative bietet sich ein Umrüsten auf eine StVZO-konforme Akku-Beleuchtung an. Diese wird einfach auf den Lenker und die Sattelstange gesteckt und erhöht die Sichtbarkeit schnell. Sie kann auch als zusätzliches Licht angebracht werden. „Bei der Umstellung auf Akku-Beleuchtung gilt allerdings zu beachten, dass man regelmäßig die Akku-Anzeige prüfen und die Lampen beim Abstellen vom Rad entfernen muss. Nicht dass man bei der Heimfahrt ohne Licht dasteht“, rät Werner. Dafür gehören bei Akku-Beleuchtung defekte Kabel der Vergangenheit an.

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