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Schwalbe verpflichtet sich zu Klimazielen der Science Based Target Initiative (SBTi)
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Dienstag, 20. Dezember 2022

Beginn Originaltext, Quelle: Pressemitteilung Schwalbe

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Reduktion der Emissionen von mindestens 50% bis 2030 und von 100% bis 2040 geplant

Die Ralf Bohle GmbH mit ihrer Marke Schwalbe schließt sich der Science Based Target Initiative (SBTi) an und verpflichtet sich damit zu konkreten Klimaschutzmaßnahmen. Absolute Priorität hat dabei die drastische Reduktion von Emissionen, deren Dringlichkeit zur Bekämpfung des Klimawandels allgemein bekannt ist. Der Weltklimarat spricht über die Periode von 2020 bis 2030 als Jahrzehnt des Handelns.

Schwalbe übernimmt mit seinen wissenschaftlich fundierten Zielen Verantwortung und möchte damit einen aktiven Beitrag dazu leisten, die globale Erderwärmung auf deutlich unter 2°C zu beschränken. Daher hat sich das Unternehmen zwei große Ziele gesetzt:

• Kurzfristig: Schwalbe wird bis 2030 seine Scope 1 und Scope 2 Emissionen um mindestens 50% ausgehend vom Basisjahr 2018 reduzieren.
• Langfristig: Schwalbe verfolgt das Ziel, bis 2040 seine geschäftsrelevanten Emissionen Scope 1, 2 und 3 auf Netto-Null* ausgehend vom Basisjahr 2018 zu reduzieren. Damit würde das Unternehmen überhaupt nicht mehr zur Belastung der Atmosphäre durch Emissionen beitragen.

CEO Frank Bohle unterstreicht: „Der Klimawandel erfordert schnellstes Handeln von uns allen. Daher haben wir uns hohe Ziele gesetzt, um zu unterstreichen, dass wir als Unternehmen Verantwortung übernehmen möchten. Wir hoffen, dass unserem Beispiel viele weitere folgen werden.“

Die Initiative Science Based Targets mobilisiert Unternehmen zu dringenden Klimaschutzmaßnahmen. Die Unternehmen setzen auf SBT, um ihr Engagement für die Verringerung von Emissionen zu demonstrieren und solide, glaubwürdige Ziele festzulegen, die im Einklang mit der Klimawissenschaft stehen.

Ein wesentlicher Baustein, um das kurzfristige Ziel bis 2030 zu erreichen, ist die geplante komplette Elektrifizierung der Schwalbe-Firmenflotte. Zudem sollen an allen Standorten ausschließlich erneuerbare Energien bezogen werden. Für das langfristige Ziel peilt Schwalbe die Emissionsreduktion entlang seiner kompletten Wertschöpfungskette an. Der erste Schritt ist mit der thermischen Verwertung von biologischen Abfällen anstelle von Kohle in den Schwalbe-Werken bereits erfolgt. Weitere werden mit dem kontinuierlichen Ausbau von erneuerbaren Energien folgen.

Info

Die Treibhausgasemissionen werden nach dem Ort der Entstehung in einer Wertschöpfungskette in Scopes kategorisiert. Dabei wird unterschieden, wo die Emissionen entstehen.
– Scope 1 meint alle direkten Emissionen aus eigenen oder kontrollierten Quellen (z.Bsp. Geschäftsreisen, Vor-Ort-Verbrennung von Brennstoffen zur Wärmeerzeugung, etc.).
– Unter Scope 2 werden alle indirekten Emissionen von der Herstellung eingekaufter Energie, die vom Unternehmen verbraucht wird, zusammengefasst.
– Scope 3 fasst schließlich alle anderen indirekten Emissionen, die bei der Erzeugung von Rohstoffen, Produkten oder Dienstleistungen entlang der Wertschöpfungskette entstehen, zusammen.

Über die Science Based Target Initiative (SBTi)

Die Initiative Science Based Targets (SBTi) ist eine Kooperation zwischen dem Carbon Disclosure Project (CDP), dem United Nations Global Compact, dem World Resources Institute (WRI) und dem World Wide Fund for Nature (WWF). Sie unterstützt Unternehmen bei der Definition, Auswertung und Validierung von wissenschaftsbasierten Klimazielen und bewertet die Ziele unabhängig. Die Initiative wurde 2015 gegründet, um auch auf der Wirtschaftsebene eine deutliche Reduktion der globalen Treibhausgas-Emissionen voranzutreiben.

*Netto-Null meint, dass die gesamten ausgestoßenen Emissionen innerhalb eines Geschäftsjahres mit der Menge, die wir durch Reduktionsmaßnahmen der Atmosphäre entzogen werden, verrechnet werden. Die Reduktionsmaßnahmen nehmen dabei 95% der Scope 1 und Scope 2 Emissionen ein sowie 90% der Scope 3 Emissionen. Die Reduktion der restlichen Emissionen wird durch die Finanzierung spezieller Klimaschutz- und Entwicklungsprojekte erreicht.

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