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PBP: Teil 4
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Montag, 20. August 2007

Sekundenjagd

Die Zeit des Spielens mit Vaters Feuerzeug ist lange vorbei.

Man muss funktionieren: Erfolgsdruck, Funktionspflicht, Zeitdruck und so weiter steigen unaufhörlich an. Und die Erinnerung ist omnipräsent: Es ist die Faszination jener Sekunde, in der aus Zweifel Gewissheit wird. Der Moment, in dem sich das Ob (man es schaffen wird) auflöst zum „Das schaffe ich “. Früher genügte dafür ein Feuerzeug, heute ist die Sekunde allzu oft unauffindbar. Oder es braucht 1.227 Kilometern Radfahren, um sie zu erleben. Zugegeben, 291.000 Sekunden radeln, um in einer Sekunde die Vollkommenheit zu spüren, ist verglichen mit den Kindertagen kein Ausdruck gesteigerter oder ausgefeilter Effizienz. Aber es muss ja keiner bei Paris-Brest-Paris an den Start gehen – jedem sein Reiseziel, jedem sein Reisefahrzeug und jedem seine Reisezeit. Entscheidend ist, dass man überhaupt startet.

Und wo suchen Sie nach Ihrer verlorenen Sekunde?

Am Freitagmorgen um 6:20 treffen wir nach 1.227 Kilometern und 80:50 Stunden in Paris ein.

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