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Hightech 2013: So innovativ ist die Radbranche
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Donnerstag, 24. Januar 2013

Helmkameras mit Kino-Auflösung, Hightech-Helme und solche, die eigentlich gar keine sind; bisher unerreicht helle Scheinwerfer und besonders leichte Rennräder: Die Fahrradsaison 2013 bietet reichlich Hightech für noch mehr Radgenuss

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[pd-f / GuF] Früher hatten Radhosen eine Einlage aus Hirschleder. Das ist lange vorbei, heute sind sie Hightech-Produkte. Das Radkulturmagazin „fahrstil“ widmete ihnen sogar einen siebenseitigen Artikel (Nummer 5, Seite 30 ff.) Moderne Radhosen wie die „Mens Pro Pants“ (ab 100 Euro) von Vaude (www.vaude.com) bieten im Sitzbereich optimale Druckverteilung und hohe Atmungsaktivität. Die Sitzpolster sind anatomisch angepasst, bakteriostatisch und dabei chemisch unbedenklich hergestellt. Sie machen das Radfahren zur Wonne.
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Schneller wird das Rennradfahren 2013 mit Rädern wie dem überarbeiteten „Izalco Team SL 1.0“ (6.999 Euro) von Focus (www.focus-bikes.com). Die Cloppenburger Fahrradspezialisten haben dem Rahmen nochmals 200 Gramm abgerungen und das Rad auf leichte 6,1 Kilogramm abgespeckt. „Natürlich ohne Abstriche bei Fahrstabilität, Steifigkeit und Sicherheit zu machen“, erklärt Andreas Krajewski von Focus gegenüber dem pressedienst-fahrrad.
Übrigens können Rennradfahrer 2013 auch „tubeless“  –  also ohne Schlauch im Reifen – fahren, wie dies beim Mountainbike seit Jahren immer beliebter wird. Tubeless-Systeme sollen leichter, schneller und sicherer als herko?mmliche Faltreifensysteme sein. Mit dem „Ultremo ZX Tubeless“ (65 Euro) zeigt Reifenspezialist Schwalbe (www.schwalbe.com) erstmals einen schlauchlosen Rennradreifen. „Modernste Technik ermöglicht die für konstanten Luftdruck nötige Passgenauigkeit und Luftdichtigkeit“, erklärt Produktmanager Christian Lademann. Für den sicheren Sitz auch bei 8,5 bar hohem Reifendruck setzt der Hersteller erstmals auf spezielle synthetische Fasern im Faltkern, die die notwendige Zugfestigkeit aufweisen. Wermutstropfen: Der Reifen verlangt nach einer Tubeless-Ready-Felge, die jedoch von immer mehr Herstellern angeboten wird.

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So ausgerüstet kann sich der Radsportler bestens in Szene setzen. Fest gehalten werden Bergankünfte und Sprints am besten mit einer Action-Kamera: „Be a Hero“ lautet folgerichtig der Slogan, mit dem der nach eigenen Worten führende Hersteller GoPro (www.gopro.com) wirbt. Der jüngste Spross, die Hero3 (ab 249,95 Euro), ist nicht nur kleiner und leichter geworden. Die Black Edition als Flaggschiff der Modellreihe sei doppelt so leistungsfähig wie das Vorgänger- und die beiden Schwestermodelle.  Dies zeigt sich laut Herstellerangaben in der  kinotauglichen Auflösung, besonderen Zeitlupenaufnahmen und aufgrund verbesserter Optik erhöhter Schwachlichtausbeute.

Lichtspezialist Busch und Müller (www.bumm.de) bietet das passende mobile Ladegerät für Kamera, GPS-Gerät oder Smartphone. „Das neue USB-Werk/AC ist die im besten Sinne simplifizierte Weiterentwicklung unseres E-Werks. USB-Ladekabel anschließen und pedalieren, schon werden elektronische Geräte mit neuer Energie versorgt“, erläutert Sebastian Göttling von Busch und Müller. Ein integrierter Pufferakku stelle sicher, dass auch bei kurzzeitig geringer Fahrgeschwindigkeit der Ladestrom nicht abreißt, die Spannung bleibt konstant bei fünf Volt. Das USB-Werk kostet 99 Euro, fürs Betreiben muss das Rad mit einem Nabendynamo ausgestattet sein.

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Ebenfalls von Busch und Müller kommt der zur Zeit leistungsstärkste Scheinwerfer für Dynamobetrieb, der neue „Luxos U“(179 Euro). Der IQ2-Lichtreflektor bietet laut Hersteller 70 Lux Lichtausbeute mit bisher unerreicht breitem Lichtfeld. Eine Flutlichtfunktion (90 Lux) leuchte besonders dunkle Streckenabschnitte nochmals breiter und weiter aus. Das geschieht über einen integrierten Pufferakku, der im Regelbetrieb eine USB-Ladefunktion unterstützt. Die Steuerung von Flutlichfunktion und Standlicht erfolgt beim Luxos U vom Lenker aus, auch die USB-Buchse befindet sich am Lenkertaster.  Tagfahrlicht-Technologie, Sensorsteuerung und Standlicht runden die opulente Ausstattung des Luxos ab.
Dass man das Thema Hightech beim Fahrradhelm sehr unterschiedlich aufgreifen kann, zeigen folgende Neuheiten: Sicherheitsexperte Abus (www.abus.de) präsentiert den recyclebaren Helm „Ecolution“ (89,95 Euro) mit einem Kern aus beschichtetem Karton in spezieller Wabenstruktur. Diese biete laut Herstellerinfo besonders gute Dämpfungseigenschaften, sei witterungs- und feuchtigkeitsresistent. Der Kunststoffanteil im Helmkranz sei stark reduziert und bestehe aus recyceltem EPS. Herausnehmbare Polster mit hohem Naturfaseranteil sorgten für eine weiche Kontaktfläche und gewohnt hohen Tragekomfort. „Unser Ecolution ist eine technische Helm-Innovation – und erste Wahl für den ökologisch verantwortungsbewussten Biker“, fasst Firmensprecher Torsten Mendel zusammen.
Noch einen konzeptionellen und technischen Schritt weiter geht der „Hövding“ (399 Euro, www.hovding.com). Die Erfindung zweier Schwedinnen ist nämlich kein Helm, sondern der „erste Airbag für den Radlerkopf“, erklärt Gunnar Fehlau vom pressedienst-fahrrad. Den Hövding legt man wie einen schicken Schal um den Hals. Er ist randvoll mit Hightech: „Der Kragen enthält einen kompletten Airbag und spezielle Sensoren. Diese erkennen das typische Bewegungsmuster eines Unfalls und lösen den Airbag aus. Innerhalb von 0,1 Sekunden stülpt dieser sich als schützende Hülle um den Kopf, und zwar weiter als ein klassischer Fahrradhelm dies tut“, so Stefan Scheitz von Importeur Sport Import.

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