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ADFC fordert ressortübergreifende Radverkehrsförderung
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Dienstag, 17. Dezember 2013

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„Eine Regierung, die das Potenzial des Radverkehrs nutzt, kann nur gewinnen“ 

ADFC fordert ressortübergreifende Radverkehrsförderung

Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) setzt sich für die Entwicklung eines Verkehrssystems ein, das vor allem in Städten und ihrer Umgebung auf eine Verkehrs- und Stadtplanung baut, die kurze Wege ermöglicht und verschiedene Verkehrsmittel intelligent verknüpft. Im Mittelpunkt steht dabei das Fahrrad, denn es ist mehr als ein Fortbewegungsmittel: Es bietet Lösungen für viele gesellschaftliche Herausforderungen wie Energie- und Verkehrswende, Klimawandel und Bewegungsmangel, denen sich die neue Regierung stellen muss.

„Daher ist der Radverkehr eine Querschnittsaufgabe und muss über das Verkehrsministerium hinaus bearbeitet werden“, sagt der ADFC-Bundesgeschäftsführer Burkhard Stork. Die Vernetzung der Verkehrsmittel ist ebenso wichtig wie die der Akteure. Im Koalitionsvertrag haben die Regierungsparteien bereits festgelegt, dass sie den Radverkehrsanteil weiter steigern und den breiten gesellschaftlichen Dialog über neue Wege und Umsetzungsstrategien zur Radverkehrsförderung intensivieren wollen. „Das kann nur ressortübergreifend funktionieren“, so Stork.

Mit der Förderung des Radverkehrs und der im Koalitionsvertrag vorgesehenen Förderung von zukunftsweisenden Projekten an der Schnittstelle ÖPNV/ Carsharing/ Fahrrad sollten sich neben dem Verkehrsministerium auch das neue Wirtschafts- und Energieministerium, das Gesundheitsressort, das Justiz- und Verbraucherministerium sowie das Umwelt- und Bauressort beschäftigen. „Eine Energiewende ist ohne eine Verkehrswende nicht zu erreichen. Der Verkehr ist einer der größten Energieverbraucher. Dieser Aufgabe muss sich die neue Regierung stellen. Der ADFC hat hier bereits vorgearbeitet“, sagt der ADFC-Bundesgeschäftsführer Stork.

Im neuen Programm des ADFC zum Radverkehr finden sich Strategien und Forderungen zur Förderung des Radverkehrs und der intelligenten Verknüpfung unterschiedlicher Verkehrsmittel. Es macht zudem Vorschläge, wie Menschen zum Radfahren motiviert werden können. „Das Fahrrad ist als Verkehrsmittel so beliebt wie nie. Eine Regierung, die dieses Potenzial zu nutzen versteht, kann nur gewinnen. Der ADFC steht zu Gesprächen bereit“, sagt Burkhard Stork.

Auf www.adfc.de/grundsatzprogramm lässt sich das Grundsatzprogramm des ADFC nachlesen.

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