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Eine Frau steht mit einem gelben Liegerad mit Versicherungskennzeichen am Gepäckträger vor der Skyline einer Großstadt.

Zukunft der Mobilität: Vieles ist möglich
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Donnerstag, 23. Februar 2023

Sind LEVs (Light Electric Vehicles) die Zukunft der Mobilität? Oder E‑Autos? S‑Pedelecs? Sicher ist: Die Verkehrswende ist in vollem Gange und das Fahrrad spielt in dem Zusammenhang eine entscheidende Rolle. Der pressedienst-fahrrad blickt über den Tellerrand und zeigt digitale Lösungen und interessante Fahrzeuge, die heute noch ungewohnt, aber in Zukunft vielleicht Realität sind.

Eines ist sicher: Die Digitalisierung macht vor dem Fahrrad und speziell vor dem E‑Bike nicht halt. Mit der „Fit E‑Bike-Systemintegration“ (Preis: je nach Konfiguration) hat das schweizerische Unternehmen Biketec bereits jetzt eine Systemarchitektur entwickelt, die Soft- und Hardwarekomponenten miteinander verbindet. Sprich: E‑Bike-Fahrer:innen können via App ihr Display auf dem Rad nach Belieben konfigurieren und erhalten so Informationen beispielsweise zu Fahrten oder Akkureichweite. Zudem lässt sich per App das E‑Bike auch „abschließen“, also die Motorfunktion blockieren, oder bei Diebstahl tracken. Verbaut ist das System beispielsweise am neuen „Upstreet 7.12 XC“ (UVP: ab 5.199 Euro) von Flyer. Das E‑Bike steht beispielhaft für einen weiteren Trend: E‑Bikes für die Stadt erhalten ein höheres zulässiges Gesamtgewicht. Dadurch können Nutzer:innen mehr Gepäck oder auch einen Kindersitz oder ‑anhänger sicher mitnehmen.

Moderne E‑Bike-Konzepte für Sport und Alltag

Eine Frage, die sich viele Eltern betreffend den Kindertransport im Alltag mittlerweile stellen: „Wohin mit dem Nachwuchs, wenn er dem Kindersitz entwachsen ist?“ Die Lösung sind Räder mit längerem Gepäckträger, wie das „Multitinker“ von Riese & Müller (UVP: ab 5.699 Euro). Darauf lassen sich Personen bis 65 Kilogramm mitnehmen – eine passende Sitzmöglichkeit vorausgesetzt. Eine Gesetzesänderung macht das möglich. So kann ein wesentlicher Lückenschluss aussehen, um das Fahrrad in der künftigen Mobilität besser zu verankern.
Wie die Entwicklung bei E‑Mountainbikes weitergehen kann, zeigt der Hersteller Ghost: Die neuen Räder der „Riot“-Serie sind sowohl als analoge als auch als motorisierte Modelle erhältlich. Dank kleinem Akku unterscheiden sich die Räder kaum im Gewicht. Belohnt werden die E‑Mountainbiker:innen beim „Path Riot Ltd“ (UVP: ab 7.500 Euro) mit derselben Fahrfreude wie bei einem unmotorisierten Bike, profitieren aber von der Zusatz-Power des Motors an Anstiegen.

S‑Pedelecs noch immer Randerscheinung

Ein weiterer Baustein der Verkehrswende sind S‑Pedelecs. Die Räder mit einer maximalen Unterstützung bis 45 km/h sind in Deutschland noch mit gesetzlicher Handbremse unterwegs, in Ländern wie der Schweiz oder Belgien aber bereits auf dem Vormarsch. Ein wenig futuristisch wirkt deshalb noch das einspurige LiegeradSpeedmachine“ von HP Velotechnik (UVP: ab 8.690 Euro). Das vollgefederte S-Pedelec soll dank tiefem Schwerpunkt auch bei hohen Geschwindigkeiten sicher auf der Straße liegen und gut im Handling sein.

Pressemappe Fahrradfrühling 2023


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