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Mensch fährt beladenes Cargobike vor Holzwand.

Unterwegs in der Stadt – neue Cargobikes und Sicherheitsfeatures
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Dienstag, 13. Juni 2023

Die Verkehrswende kann kommen, denn die Fahrradbranche ist längst bereit. Im urbanen Raum stehen weiterhin Cargobikes im Fokus, die vielfältige Transportmöglichkeiten bieten und das Auto ersetzen können. Aber auch vermeintlich kleine Produkte und Zubehör tragen dazu bei, das Fahrradfahren zu einem Rundum-Sorglos-Erlebnis zu machen. Der pressedienst-fahrrad gibt einen Überblick.

Bei E‑Cargobikes kennen die Verkaufszahlen in Deutschland aktuell nur die Richtung nach oben. Laut Zweirad-Industrie-Verband wurden 2022 bereits rund 165.000 E-Lastenräder verkauft. Dabei macht sich neben den traditionellen Lastenrädern eine weitere Fahrzeuggruppe auf, die gerade für Familien in der Stadt eine interessante Alternative bietet: E‑Kompakträder mit längeren Gepäckträgern. Darauf lassen sich, die richtige Ausstattung vorausgesetzt, Einkäufe oder Personen transportieren. Ein Beispiel ist das „Multitinker“ von Riese & Müller (ab 5.699 Euro). Der Schwerpunkt des Rades liegt dank der kleinen, breiten 20-Zoll-Laufräder recht tief, was die Wendigkeit verbessert. Zudem lässt es sich äußerst platzsparend abstellen. Einen etwas anderen Ansatz verfolgt Hersteller Ca Go mit der neuen „CS“-Serie (ab 5.590 Euro). Der tiefe Schwerpunkt des Rades wird erreicht, da der Gepäckträger kompakt und zentral im Rahmen integriert ist. Hier können sogar Getränkekisten problemlos mitgenommen werden. Für den Transport von viel Gepäck bietet Ortlieb mit der „Duffle RC“ (ab 110 Euro) eine große, wasserdichte Packtasche an, die durch spezielle Cargo-Straps fest am Cargobike befestigt werden kann. So ist eine Fahrt über ruppiges Gelände möglich.

Gut gesichert

Damit die hochwertigen Räder im Stadtverkehr gegen Diebstahl gesichert sind, braucht es ein ordentliches Schloss. Das Bügelschloss „Granit Super Extreme 2500“ (299,95 Euro) von Abus verfügt über eine spezielle Schicht aus Wolframcarbid. Dank derer ist es laut Hersteller kaum möglich, das Schloss selbst mit einer Akkuflex zu knacken. Zusätzlich können die Räder noch mit einem GPS-Ortungschip gesichert werden. Hersteller SKS Germany bietet dafür mit dem „VeloDetect+“ (19,99 Euro) einen speziellen Flaschenhalter an, in dem sich ein Airtag von Apple verstecken lässt.

Sicherheit durch Sichtbarkeit

Wie sich die Sicherheit für alle Radfahrenden erhöhen lässt, zeigt Lichtspezialist Busch & Müller. Während Entwicklungen wie Fernlicht oder Bremslicht lange Jahren lediglich E‑Biker:innen vorbehalten waren, können die Features auch an normalen Fahrrädern nachgerüstet werden. Mit dem „IQ-XL E“ (Preis noch offen) bietet das Unternehmen einen Frontscheinwerfer mit Fernlicht, der am Nabendynamo funktioniert. Das „Brixxi“ (44,90 Euro) ist ein kompaktes Akku-Rücklicht, das über eine Brems- und Notlichtfunktion verfügt. Der „Blinder 700“ von Knog (99,99 Euro) ist ein Beispiel für eine kleine, kompakte Leuchte mit einer guten Ausleuchtung. Blinker sind zwar nur an wenigen Fahrzeugen erlaubt, darunter S‑Pedelecs, Fahrradanhänger und mehrspurige Fahrräder, stellen aber ein wesentliches Sicherheitsfeature dar. Lichtspezialist Busch & Müller bietet mit dem „Turntec“ (349 Euro) ein passendes System zur Anzeige der Richtungswechsel an.

Pressemappe Eurobike 2023

 


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