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Kids aufs richtige Rad! Kauftipps für das passende Ostergeschenk
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Mittwoch, 27. Februar 2013

Zu Ostern hat der Kinderradkauf Hochkonjunktur. Damit der Osterhase auch Fahrfreude und -sicherheit bringt, muss das Fahrrad zur Größe und dem individuellen Entwicklungsstand des Kindes passen. Der pressedienst-fahrrad hat die besten Tipps für den Rad- und Zubehörkauf zusammengestellt.

Für jedes Alter das richtige Fahrrad

[pd-f /rk]Während Kinder früher erst mit ungefähr fünf Jahren das Radfahren erlernt haben, machen sie heute schon viel früher Erfahrungen mit der Balance auf zwei Rädern: mit Laufrädern, die vor einigen Jahren die Mobilität revolutioniert haben. Galten früher noch Stützräder als sinnvolle Hilfe, so hat sich heute die Erkenntnis durchgesetzt, dass Laufräder ideal geeignet sind, um die motorische Entwicklung zu fördern und Kinder spielerisch an die Fortbewegung auf zwei Rädern heranzuführen. „Ohne großes Zutun der Eltern sammeln Kinder schon ab zweieinhalb Jahren erste Erfahrungen mit dem Laufrad und schulen damit selbständig ihr Gefühl für das Gleichgewicht“, erläutert Ralf Puslat, Geschäftsführer des Spezialisten für Kindermobilität Puky (www.puky.de). Das Unternehmen, das vom Rutschfahrzeug für die Kleinsten bis zum Schulrad Produkte für alle Altersklassen anbietet, hat Laufräder in drei verschiedenen Größen mit und ohne Bremsen im Programm, wie zum Beispiel den Ökotest-Testsieger von 2013: das Einsteigermodell LR M (65,99 Euro). Die Auswahl hat dabei einen guten Grund, „denn für jedes Kind soll ein Fahrzeug in der optimalen Größe und einer dem Fahrkönnen entsprechenden Ausstattung zur Verfügung stehen“, erklärt Puslat gegenüber dem pressedienst-fahrrad. „Für das Verzögern mit einer Bremse fehlen den Kleinsten oft sowohl die Kraft als auch die Koordinationsfähigkeit.“

Auch ältere Kinder sollten nicht erst noch ins Rad „hineinwachsen“ müssen. So ist darauf zu achten, dass Kinder im Sitzen immer mit den Füßen sicher auf den Boden kommen und beim Fahren aufrecht sitzen. In dieser Position haben Kinder den bestmöglichen Überblick auf das Verkehrsgeschehen. Dass Eltern beim Fahrradkauf mehr auf den individuellen Entwicklungsstand ihrer Kinder eingehen, wünscht sich auch Lilo Franzen von der Bonner Fahrradschule für Kinder

Wir haben unser Bildarchiv aktualisiert. Dabei wurden ältere Bilder entfernt – darunter das hier verlinkte. Melden Sie sich einfach für passende Motive zum Artikel: 0551−9003377−0.
(www.lilofranzen.de). „Eltern neigen oft zu übergroßen Fahrrädern oder komplizierten Schaltungen“, stellt die Expertin fest. „Besser als den Wünschen nach möglichst vielen Gängen nachzukommen ist es, das für das Kind passende Rad anzuschaffen.“ Denn mit einem leicht beherrschbaren Velo wird ihrer Erfahrung nach auch immer ein Stück Sicherheit gekauft. So behalten Kinder wichtige Aufmerksamkeitsreserven, um gerade in kritischen Situationen richtig reagieren zu können.

Geld sparen können Eltern aber auch, wenn sie einige einfache Tipps beim Fahrradkauf beachten. So berücksichtigen die Hersteller hochwertiger
Kinderfahrräder in der Regel die Wachstumsschübe des Nachwuchses. Durch spezielle Rahmengeometrien, Verstellmöglichkeiten und extralange Sattelstützen lassen sich die Räder für einen breiten Größenbereich einstellen und individuell auf die Kinder anpassen. Wichtig außerdem: Markenräder haben erfahrungsgemäß einen deutlich höheren Wiederverkaufswert, sodass sich die Kosten bei der Anschaffung in der Summe schnell wieder bezahlt machen.

Mehr als nur eine gute Empfehlung für den Schulweg sind zudem Fahrräder, die mit einer hochwertigen Lichtanlage versehen sind. „Dazu gehört heutzutage eine leistungsstarke und wartungsarme Halogen- oder LED–Beleuchtung ebenso wie ein Nabendynamo, der praktisch keinen Rollwiderstand bietet, bei schlechtem Wetter nicht durchrutscht und sich kinderleicht bedienen lässt“, betont Katrin Pfeuffer vom Traditionshersteller Hercules (www.hercules-bikes.de). Dass

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Fahrräder trotz StVO-konformer Ausstattung einen hohen Coolness-Faktor haben können, zeigen etwa die Modellserien „Crusader“ von Puky (ab 329,99 Euro) oder „Sonics“ von Hercules (ab 349 Euro), die stark an das Design von Mountainbikes angelehnt sind.

Für den Kauf qualitativ hochwertiger Kinderräder plädiert auch Christian Malik vom Mountaibike-Spezialisten Haibike (www.haibike.de), allerdings aus einem ganz anderen Grund. „Während Erwachsene bei der Wahl ihres sportiven Fahrrads viel Wert auf ein geringes Gewicht legen und damit einen höheren Preis in Kauf nehmen, spielt es bei der Anschaffung von Kinder- und Jugendrädern oft nur eine untergeordnete Rolle,“ erläutert Malik die Kaufentscheidung vieler

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Eltern. „Dabei zählt bei Kindern jedes Kilogramm doppelt, weil es immer in Relation zum Körpergewicht gesehen werden muss.“ So wiegen die 20-Zoll Mountainbikes von Haibike in der Basisausstattung, also ohne Schutzbleche und Gepäckträger weniger als 11 Kilogramm und sind damit auch für Kinder in allen Lagen gut handhabbar. Deutlich mehr sollte es gerade für die Bewegung im Gelände auch nicht sein, denn welcher Erwachsene würde schon ein Rad für sich selbst kaufen, das 30 bis 35 Kilogramm auf die Waage bringt?

Schicke Kopfbedeckung gegen Helmmüdigkeit

Egal ob beim Sport oder auf der Straße: Helme schützen! Trotz dieser Erkenntnis lehnen gerade ältere Kinder und Jugendliche das Tragen eines Helms oft ab. „Statt wohlmeinender Worte hilft meist ein cooles Design, denn gerade für Heranwachsende ist die Akzeptanz in der Gruppe von hoher Bedeutung“, stellt Torsten Mendel vom Sicherheitsspezialisten Abus (www.abus.de) fest. Nach dem Vorbild der Skate- und BMX-Szene hat Abus deshalb jüngst zwei neue Helme für den Alltagseinsatz auf dem Fahrrad designt: den „Scraper“ (39,95 Euro) und das Modell „Aven-U“ (59,95 Euro).

Trendig und funktional: Radkleidung für Kids

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Was für Erwachsene beim Joggen gilt, sollte auch bei Kids auf dem Fahrrad eine Selbstverständlichkeit sein: funktionale Kleidung mit reflektierenden Applikationen und trendigen Designs. Sie sorgen in der Freizeit und auf dem Schulweg bei Kindern und Eltern für ein gutes Gefühl. „Kinder bewegen sich in der Regel viel intensiver als Erwachsene. Dem entsprechend kommt es darauf an, dass die Kleidung atmungsaktiv ist“, so Stephanie Herrling vom Outdoorausrüster Vaude (www.vaude.com). „Darüber hinaus ist natürlich die Sichtbarkeit im Straßenverkehr besonders wichtig – und das nicht nur in den Wintermonaten.“ Für Kinder hat Vaude deshalb eine eigene Produktlinie mit Radhosen, Trikots für den Rennrad- und Mountainbike-Sport und Fahrradjacken entwickelt. Ein Beispiel ist das nach dem Vaude Gütesiegel „Green Shape“ besonders umweltfreundlich hergestellte „Kids Grody Jacket“, das für 75 Euro in den Größen 110 bis 164 in drei „osterbunten“ Farbkombinationen erhältlich ist .

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