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Zehn Tipps als Alternative zum Karneval
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Montag, 8. Februar 2021

(pd‑f/tg) Die Karnevalssession fällt in diesem Jahr bekanntlich coronabedingt aus. Statt die närrischen Tage nun mit Tristesse zu verbringen, zeigt dir der pressedienst-fahrrad zehn Alternativen für Straßenkarneval und Prunksitzung, die dir sicherlich Freude bereiten. Das Fahrrad spielt dabei keine unerhebliche Rolle. Und wenn du dann noch das ein oder andere Liedchen singst, kommt auch Karnevalsstimmung auf.

1) Die pure Lust am Leben

Die einfachste Möglichkeit, um ein Lachen ins Gesicht zu bekommen: Schwing dich einfach auf dein Rad und fahr los! Eine Fahrradtour erweckt gerade bei Sonnenschein die Lebensgeister. Egal, ob du mit einem Rennrad (z. B. „Aspin“ von Stevens, 1.799 Euro), einem Gravel-Bike (z.B. „Topstone 1“ von Cannondale, 2.099 Euro), einem Fatbike (z.B. „Full Fat Six“ von Haibike, 4.999 Euro) oder einfach mit der alten Mühle unterwegs bist: Fahr am besten dort, wo wenig Verkehr ist, um Kontakte zu vermeiden. Achte aber darauf, dass es nicht glatt ist. Denn eins kann dir keiner nehmen: die pure Lust am Leben. Und wenn du magst, kannst du dich natürlich dabei auch mit Maske und Kostüm verkleiden – solange es dein Sichtfeld nicht einschränkt. Das hilft auch gegen die Kälte.

 

2) It’s Raining Men

Und wenn es regnet? Auch kein Problem, denn der Spruch „Es gibt kein schlechtes Wetter, nur schlechte Kleidung“, kommt nicht von ungefähr. Mit einer Regenjacke (z. B. „Drop Jacket III“ von Vaude, 100 Euro) und einer Regenhose (z. B. „Drop Pants II“ von Vaude, 80 Euro) bist du passend gerüstet. Für Mountainbiker:innen gibt es auch einen praktischen regen- und matschfesten Einteiler (z. B. „Performance Rain Suit“ von Vaude, 220 Euro). Vielleicht kannst du darauf ja mit gezielten Matschspritzern ein eigenes Kunstwerk erschaffen. Gegen kalte Füße bei Kälte helfen spezielle Winterstiefel für Klickpedale wie die „Wölvhammer“ (339,99 Euro) und spezielle Winterhandschuhe wie die „Sturmfist“ (ab 89,99 Euro) von 45Nrth. Wenn du beim Sport allerdings keine Lust auf eine satte Matsch- oder Schneespur am Rücken hast, nutze am besten ein aufsteckbares Schutzblech (z. B. „S‑Guard Black“ von SKS Germany, 9,99 Euro) oder auch eine Bikepacking-Tasche (z. B. „Seat-Pack“ von Ortlieb, ab 129,99 Euro). Darin kannst du praktischerweise auch Wechselwäsche mitnehmen, falls es doch noch schöner werden sollte.

 

3) Einmal um die ganze Welt

Egal, ob du an der eigenen Haustür in ein Bikepacking-Abenteuer startest oder lieber einen der vielen Flussradwege entlang radelst: Du solltest deine freie Zeit nutzen, um dir erste Gedanken zur Route zu machen und Übernachtungsmöglichkeiten frühzeitig zu sichern. Im letzten Jahr waren viele Hotels und Campingplätze im Sommer ausgebucht. Und durch die Planung steigt ja bekanntlich auch die Vorfreude auf die Tour. Die wichtigen Infos wie Kilometer- und Höhenmeterangaben der Route kannst du dir auf ein Fahrrad-GPS (z. B. „Mega XL GPS“ von Lezyne, 199,95 Euro) laden. Viel Gepäck verstaust du in einem Anhänger (z. B. „Cargo Tuure“ von Croozer, 520 Euro).

 

4) Wer soll das bezahlen?

Neue Laufräder (z. B. „303 Firecrest Disc“ von Zipp, ab 925 Euro) für bessere Aerodynamik beim Rennrad, ein neuer ergonomischer MTB-Sattel (z. B. „SM-E-Mountainbike Core Prime“ von Ergon, 149,95 Euro) oder doch lieber nur eine neue Klingel (z. B. „Oi Luxe“ von Knog, 39,99 Euro) für das Stadtrad: Wenn du schon seit langem überlegst, ein paar Feinheiten an deinem Rad zu verbessern, nutze die Zeit! Entweder, um dich ausreichend zu informieren, damit du keinen Fehlkauf tätigst, oder um die neuen Teile endlich an dein Rad zu schrauben.

 

5) Wenn nicht jetzt, wann dann?

Cargo-Bikes (z. B. „Load 75“ von Riese & Müller, ab 6.199 Euro) boomen und entwickeln sich vor allem in Großstädten zu praktischen Transportmitteln. In vielen Städten kannst du dir mittlerweile kostenlos ein Cargo-Bike zum Testen ausleihen. Wenn du es dabei noch schick schmückst, hast du auch einen eigenen kleinen Karnevalswagen, mit dem du durch die Stadt radeln kannst. Für ordentlich Kamelle ist auch noch Platz, sodass du die Kinder in der Nachbarschaft glücklich machst. Gerne kannst du die Fläche auch nutzen, um deinem Protest gegen die autoliebende Verkehrspolitik Ausdruck zu verleihen.

 

6) Da simmer dabei, dat is prima

Du möchtest dein Engagement für eine bessere Fahrradinfrastruktur weiter ausbauen? Dann unterstütze lokale Stellen wie den Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club (ADFC e. V.), einen Volksentscheid Fahrrad oder einen Radsportverein in deiner Stadt. Je mehr Leute sich engagieren, desto mehr Gewicht bekommt der Radverkehr. Außerdem steht mehr Radverkehr für mehr Lebensqualität.

 

7) Links, rechts, vor, zurück

Sozialer Kontakt zu anderen geht gerade nicht – also ab auf einen kurvenreichen Trail! Versuche dein Fahrrad soweit wie möglich in das Kurveninnere zu neigen – und dann gleich für die andere Kurve wieder zurück. Schunkeln für Fortgeschrittene. Links, rechts, vor, zurück, das macht Spaß usw. Dabei trainierst du deine Fahrtechnik, was dir im Sommer sicherlich zugutekommt – und mit einem Reifen mit ordentlich Seitenstabilität wie z. B. dem „Magic Mary“ von Schwalbe (ab 32,90 Euro) macht das Schunkeln gleich noch mehr Spaß. Bei Fahrten auf Schnee schulst du dein Gleichgewicht zusätzlich.

 

8) Atemlos durch die Nacht

Die Party fällt flach, also was tun in der Nacht? Richtig, rauf aufs Bike und ab geht’s auf die Trails. Ein kräftiger Scheinwerfer am Rad (z. B. „Ixon Space“ von Busch & Müller, 199 Euro) und am Helm (z. B. „PWR Headtorch“ von Knog, 199,99 Euro) vorausgesetzt, verlegst du die gute Stimmung einfach in Wald und Flur. Das bringt dich genauso außer Atem wie so manche Tanzeinlage. Aber bedenke bitte drei Sachen: Versuche kein Wild aufzuschrecken, bleibe bei Schnee und Eis lieber zu Hause und halte eine mögliche Ausgangssperre im Auge – selbst wenn die Fahrt noch so Spaß macht.

 

9) Verdammt ich lieb dich

Wer sagt das nicht über sein Bike? Und du willst deine große Liebe ja auch nicht verlieren. Aber leider sind Fahrraddiebstähle bittere Realität. Dass dein Bike auch sicher ist, kannst du über praktische Gadgets kontrollieren. Ein Schloss mit Alarmanlage (z. B. „Bordo 6500A SmartX“ von Abus, ab 249,95 Euro), GPS-Ortung oder eine sichere Abstellanlage (z. B. „Bikebox“ von WSM, ab ca. 1.000 Euro) für den heimischen Vorgarten. Damit es aber nicht heißt „Verlieben, verloren, vergessen, verzeihen“, kannst du dein Lieblingsrad auch einfach mit einer Wandhalterung in der Wohnung aufhängen, z. B. mit dem „Solo“ von Cycloc (74,95 Euro) – tägliches Bestaunen inklusive.

 

10) Am Aschermittwoch ist alles vorbei

Zwar nicht ganz so spaßig wie Radfahren, aber ein schöner Zeitvertreib gegen aufkommende Langeweile: Befreie jetzt dein Fahrrad vom Dreck des letzten Jahres und mach es fit für den Frühjahrsstart! Dabei helfen dir neben warmem Wasser auch diverse Reinigungsmittel (z. B. „Fahrradreiniger“ von Voxom, 11,95 Euro) sowie Kettenöl (z. B. „Chain Guard Ultra“ von M‑Wave, 5,90 Euro) und eine praktische Standpumpe mit Manometer (z. B. „Airworx Plus 10.0“ von SKS Germany, 54,99 Euro). Dein Fahrrad freut sich sicherlich über die Zeit, die ihr miteinander verbringt, und wird es dir im Sommer danken.

 

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