Menü ☰ ☰ Login
& Suche
406

Vaude ist klimaneutral
Den Artikel als PDF herunterladenPost to FacebookPost to TwitterPost on XingPost on LinkedIn

Montag, 10. Januar 2022

Beginn Originaltext, Quelle: Pressemitteilung Vaude

XXXXXX

Wir und alle unsere Produkte sind klimaneutral

VAUDE steht für die Liebe zur Natur, für Einklang und Gleichgewicht mit der Umwelt. Seit den Anfängen unseres Unternehmens beschäftigen wir uns mit nachhaltigen Lösungen rund um unsere Produkte und unser Wirtschaften. Doch die immer häufiger auftretenden Umweltkatastrophen, die Verschmutzung der Natur oder der stockende Klimaschutz zeigen: Wir sind noch lange nicht am Ziel und es gibt noch viel zu tun. Für die Umwelt, das Klima und für die Zukunft unserer Kinder. Daher haben wir beschlossen, unser langjähriges Klimaschutz-Engagement zu erweitern und ab dem 1. Januar 2022 mit allen weltweit hergestellten Produkten klimaneutral zu werden.

Mit Wissenschafts-basierten Zielen (Science Based Targets) haben wir uns zu weitreichenden globalen Reduktionszielen verpflichtet, um unseren ökologischen Fußabdruck kontinuierlich zu verkleinern und einen messbaren Beitrag zur Eindämmung des Klimawandels zu leisten. Alle nicht vermeidbaren Treibhausgas-Emissionen werden vollständig durch zertifizierte Klimaschutz-Projekte kompensiert.

2008: EMAS-Zertifizierung
Erhebung aller Emissionen und Verbräuche am deutschen Firmensitz. Ausgehend davon haben wir begonnen, diese Emissionen kontinuierlich zu reduzieren.

2009: 100 % Ökostrom am deutschen Firmensitz
Bereits seit 2009 arbeiten wir an unserem deutschen Firmensitz zu 100 % mit Ökostrom, unter anderem aus selbsterzeugter Solarenergie.

2012: Klimaneutralität am deutschen Firmensitz
Seit 2012 ist unsere deutsche Firmenzentrale in Tettnang mit allen dort hergestellten Produkten klimaneutral.

2019: Weltweite Klimastrategie beschlossen
VAUDE schließt sich auf dem Weg zur Klimaneutralität aller Produkte der Science Based Targets Initiative (SBTi) an. Mit wissenschaftsbasierten Zielen (SBT) möchte VAUDE seinen Beitrag dazu leisten, dass die globale Erderwärmung entsprechend den Zielen des Pariser Klima-Abkommens auf maximal 1,5 Grad beschränkt wird.

2021: Klimaneutraler Transport & Versand
Alle VAUDE Produkte werden klimaneutral transportiert – vom Produktionsbetrieb bis zum Kunden.

2022: 50% der Kollektion aus Materialien mit geringerem CO2-Fußabdruck
In der Kollektion für 2022 ist schon die Hälfte aller Produkte überwiegend aus recycelten oder biobasierten Materialien. Damit bekennen wir uns zum Prinzip der Kreislaufwirtschaft. Durch den Einsatz nachwachsender Rohstoffe und die Wiederverwertung von Materialien werden fossile Ressourcen geschont und CO2-Emissionen – je nach Material – um rund 50 % im Vergleich zu neuwertigen Materialien reduziert.

2022: VAUDE ist mit allen Produkten klimaneutral
Unsere weltweiten Treibhausgas-Emissionen werden systematisch reduziert. Aktuell nicht vermeidbare Emissionen werden vollständig über „myclimate“ durch zertifizierte Gold-Standard-Klimaschutzprojekte kompensiert.

Unser Verständnis von Klimaneutralität – systematisch und transparent

1. Umfassende Analyse aller Emissionen

Wie viele Ressourcen verbrauchen wir? Und welche davon sind vermeidbar? Wo stecken die Potentiale? Nur wenn wir unsere eigene Klimabilanz kennen, können wir auch gezielte Maßnahmen definieren und deren Erfolge messbar machen. Gesagt getan: Unsere Analyse erfasst alle direkten und indirekten Emissionen, die das gesamte Unternehmen samt der Herstellung der Produkte umfasst. Aus all diesen Erkenntnissen erarbeiten wir nun Lösungen, die unsere Emissionen kurz- und langfristig minimieren.

2. Emissionen reduzieren

Der wichtigste Schritt auf dem Weg zur Klimaneutralität ist die Minimierung aller Ressourcenverbräuche und damit der Emissionen. Das betrifft den Energie‑, Material- und Wasserverbrauch genauso wie Abfall und Abwasser – von den Produktionsprozessen, der Verwaltung über die Mitarbeiter bis zu allen vor- und nachgelagerten Aktivitäten des gesamten Unternehmens. Durch den Einsatz von nachwachsenden Rohstoffen bzw. die Wiederverwertung von Materialien werden fossile Ressourcen geschont und CO2-Emissionen in der Materialherstellung deutlich reduziert.

2019 sind wir der Science Based Targets Initiative (SBTi), beigetreten und haben uns dazu verpflichtet, gemäß wissenschaftsbasierter Klimaziele unsere Emissionen zu senken. Wir haben uns verpflichtet, den ökologischen Fußabdruck kontinuierlich zu verkleinern und einen messbaren Beitrag zur Eindämmung des Klimawandels unter Einhaltung des 1,5‑Grad-Ziels zu leisten.

Unsere geplanten Klimaziele

Bis 2024: Klimafreundliche Materialien
Bis 2024 sollen 90 % aller VAUDE Produkte einen biobasierten oder recycelten Materialanteil von mehr als 50 % haben (Scope 3).

Bis 2026: Emissionsarme Mobilität
Wir wollen die Fuhrpark-Emissionen am Firmensitz um 30 % gegenüber 2019 reduzieren (Scope 1).

Bis 2030: Erneuerbare Energie
Wir wollen weiterhin 100% Ökostrom an unserem deutschen Firmensitz nutzen (Scope 2).

Bis 2030: CO2-Einsparungen in Lieferkette
Wir wollen 50% unserer Emissionen, insbesondere aus Materialverbrauch und Energieverbrauch bei der Materialherstellung gegenüber 2019 reduzieren (Scope 3).

3. Kompensation mit myclimate

Durch Kompensation verfolgen wir den Ansatz, alle nicht vermeidbaren Emissionen durch zertifizierte Klimaschutzprojekte auszugleichen. Das bedeutet, dass die Menge an Emissionen, die wir heute noch haben, an anderer Stelle durch Klimaschutzprojekte reduziert werden. Denn als produzierendes Gewerbe können wir den Emissions-Ausstoß aus Rohstoffgewinnung, Materialherstellung und Transport zwar verringern, jedoch bis jetzt noch nicht komplett vermeiden.

Aus diesem Grund kooperieren wir mit der Non-Profit-Organisation myclimate, die mit unseren Kompensationen zertifizierte Gold-Standard-Klimaschutzprojekte unterstützen, zum Beispiel den Bau von Biogasanlagen in einem unserer Produktionsländer, in Vietnam. Der Gold-Standard wurde 2003 vom WWF und anderen Naturschutzorganisationen ins Leben gerufen und orientiert sich sowohl am im Kyoto-Protokoll festgeschriebenen Mechanismus für umweltverträgliche Entwicklung (Clean Development Mechanism) sowie an den Zielen für Nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals, SDG) der Vereinten Nationen.

Die myclimate Projekte reduzieren nicht nur Treibhausgas-Emissionen, sondern tragen darüber hinaus zur sozialen, ökologischen und wirtschaftlichen Entwicklung in der Region bei.

Mehr Klimaschutz – weniger Werbung

Die aktuell erreichte Klimaneutralität reicht uns nicht. Wir wollen es nicht bei der Kompensation belassen. Daher investieren wir den gleichen Betrag, der jährlich in die Kompensation fließt, zusätzlich in die kontinuierliche Reduzierung der Emissionen.

Dabei setzen wir klare Prioritäten: Für mehr Klimaschutz reduzieren wir unser Marketingbudget um rund eine halbe Million Euro und investieren das Geld in die Klimaneutralität unserer Produkte. Denn Klima kommt vor Profit.

Wir fordern die Politik zum Handeln auf!

Aus unserem eigenen tagtäglichen unternehmerischen Handeln wissen wir: Klimaschonendes Wirtschaften funktioniert heute schon, allerdings nur mit deutlichem Mehraufwand und zu höheren Kosten. Damit klimaschonende Technologien und Geschäftsmodelle uneingeschränkt wettbewerbsfähig sind, braucht es neue politische Rahmenbedingungen. Nur so kann man bewirken, dass wirklich die gesamte Wirtschaft umsteuert. Wir fordern die Regierungen weltweit auf: Schafft neue Anreize für den Wandel!
Wir setzen uns deshalb gemeinsam mit anderen Unternehmen der “Entrepreneurs for Future” und über zahlreiche Initiativen für eine klimafreundliche Politik ein. Zudem solidarisieren wir uns mit dem Engagement der Jugendlichen von „Fridays for Future“.

Wissen weitergeben. Mehr bewegen.

2020 haben wir eine Akademie für nachhaltiges Wirtschaften ins Leben gerufen. Im Laufe der Jahre haben wir die Erfahrung gemacht, dass nachhaltiges Wirtschaften zwar anstrengend, aber möglich ist! Unsere langjährige Erfahrung aus diesem Transformationsprozess geben wir an interessierte Unternehmen und Organisationen weiter.

XXXXXX

Ende Originaltext


Zurück zur Übersicht: Direkt-Ticker