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Bikepacking oder Radreise: Die passende Ausstattung für die Fahrradtour
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Donnerstag, 20. April 2017

[pd-f/tg] Radreisen stehen in Deutschland hoch im Kurs. 4,3 Millionen Radfahrer haben 2017 laut Allgemeinem Deutschen Fahrrad-Club (ADFC e. V.) eine Radreise mit mindestens drei Übernachtungen unternommen. Richtige Abenteurer verzichten dabei auf das Hotelzimmer und übernachten in der freien Natur. Der Trend „Bikepacking“ ist in Deutschland angekommen und gewinnt immer mehr Fans. Welche Ausrüstung passt zu meiner Tour? Der pressedienst-fahrrad bietet Antworten.

Die Nacht im Wald, das sportliche Abenteuer

Für den Wochenend-Trip einfach raus in die Natur und dabei abseits von asphaltierten Straßen ordentlich Kilometer machen: Dank breiter Reifen am Gravel-Bike donnert man mit dem Rennrad über Schotterpisten und Waldwege. Passend dafür ist die kompakte Lenkerrolle „Handlebar-Pack S“ von Ortlieb (neun Liter Volumen/ 99,95 Euro) in Breite und Durchmesser speziell für das Offroad-Abenteuer mit Rennlenker konzipiert. Sie lässt zudem noch Platz für die Befestigung eines Navigationsgeräts oder Smartphones. Letzteres kann in der Schutzhülle „Spitzel“ (29 Euro) von Fahrer Berlin sicher montiert werden. Auch beim „Frame-Pack Toptube“ (99,95 Euro) berücksichtigte Ortlieb bei der Entwicklung die Ansprüche der sportlichen Abenteurer: Die 170 Gramm leichte Rahmentasche lässt im Rahmendreieck noch Platz für die Befestigung eines oder zweier Trinkflaschenhalter (etwa „Flow Cage“ von Lezyne/9,95 Euro). Der kleine Snack für zwischendurch wird in der Oberrohrtasche „Cockpit-Pack“ (49,95 Euro) verstaut. Das meiste Gepäck findet im elf Liter Volumen fassenden „Seat-Pack M“ (129,95 Euro) Platz. Die Satteltasche eignet sich aufgrund ihrer kompakten Größe auch für die Befestigung an kleineren Rahmengrößen oder vollgefederten Mountainbikes.

Auf Mehrtagesexkursion neue Ziele finden

Der Jahresurlaub wird für eine ausgedehnte Radreise verplant, aber ein bisschen Abenteuer sollte schon dabei sein. Asphaltierte Radwege entlang der Flüsse sind gut, aber hierfür zu langweilig. Das Reiserad „Finder“ (ab 2.440 Euro) vom Spezialisten Velotraum eignet sich dafür, abseits der gängigen Routen anspruchsvolle Pisten zu erkunden und die Natur zu genießen. Damit das sportliche Handling erhalten bleibt, werden die Packtaschen an Lenker, Rahmen und Sattel angebracht. Insgesamt bis zu maximal 41 Liter Stauraum bieten die großen Bikepacking-Taschen von Ortlieb. Das Angebot besteht aus der Satteltasche „Seat-Pack“ (max. 16,5 Liter/129,95 Euro), die auch Schutzblechfunktionen übernimmt, der Lenkerrolle „Handlebar-Pack“ (max. 15 Liter/99,95 Euro), der Rahmentasche „Frame-Pack“ (maximal sechs Liter/119,95 Euro) sowie der Zubehörtasche „Accessory-Pack“ (max. 3,5 Liter/54,95 Euro). Letztere wird entweder an der Lenkerrolle oder direkt am Lenker befestigt und kann auch abseits des Rades genutzt werden. Für den Transport von kleinen, aber wichtigen Gepäckstücken wie Ersatzschlauch, Minitool oder Reifenflick-Set eignet sich zusätzlich die „Jerrycan“ (54,90 Euro) von Revelate Designs. Die Tasche wird platzsparend am hinteren Oberrohr verzurrt. So sind die Kleinteile im Notfall schnell griffbereit.

Ausgerüstet für die große Fahrt

Ein „Sixpack“ ist für die Weltumrundung einfach unerlässlich. So nennen Radreisende die Kombination aus zwei Hinterrad- und zwei Vorderradtaschen sowie einer Lenkertasche und einem Packsack. Die meisten Radreisenden nutzen die wasserdichten Taschen von Ortlieb. Der „Back-Roller Pro Classic“ (179,95 Euro im Paar) bietet bereits ein Packvolumen von je 40 Litern und damit äußerst viel Stauraum für Gepäck aller Art schon am hinteren Gepäckträger. Im Vierer-Setup sollten sie an einem Reiserad wie dem „Worldtraveller“ von Koga (ab 2.199 Euro) rund 70 Prozent des Transportgewichts tragen. Die weiteren 30 Prozent werden auf die Vorderradtaschen wie die „Sport-Roller Classic“ (104,95 Euro im Paar) verteilt. Geldbeutel, Ausweise oder Schlüssel finden in der abschließbaren Lenkertasche „Ultimate6 Classic“ (79,95 Euro) Platz. Bei Bedarf kann noch eine zusätzliche Kartentasche oder mit dem „Mountain Feedbag“ (59,99 Euro) von Revelate Designs eine Minitasche mit Zugkordel am Lenker für kleine Snacks oder eine Kompaktkamera angebracht werden. Der Packsack „Rack-Pack“ (69,96 Euro) von Ortlieb bietet nochmals ein zusätzliches Packvolumen von 24 bzw. 31 Litern, denn in den Größen S und M lässt er sich quer auf den hinteren Packtaschen anbringen. So ist auch Platz für eine Camping- oder große Fotoausrüstung. Klarer Vorteil der Ortlieb-Taschen: Kleine Löcher lassen sich auf großen Touren selbst reparieren.

Rasant geht es am Fluss entlang

Natürlich eignet sich auch ein E-Bike für eine mehrtägige Adventure-Tour – ausreichende Lademöglichkeiten vorausgesetzt. Die meisten E-Biker präferieren aber doch eher den entspannten Flussradweg mit Einkehr in Hotel und Restaurant. Auch Gepäcktransfers werden gern genutzt. Die „T-Serie“ (ab 2.799 Euro) von Flyer ist für diesen Einsatz ein stabiler und sicherer Begleiter. Das E-Bike mit Taschen vollzupacken, ist beim Transfer nicht notwendig. Für das Verstauen von Wertsachen und Karte ist eine Lenkertasche ausreichend. Für die Befestigung am Lenker trotz E-Bike-Display hat Ortlieb das „Montage-Set E-Bike“ (27,95 Euro) im Programm. Die Klemmung mit 80 Millimeter Abstand passt um fast jeden Bordcomputer. Zum Transport von Regenbekleidung sollte noch eine Hinterradtasche wie die Bikepacker Plus (179,95 Euro im Paar) mitgenommen werden. Für die sichere Verwahrung von Akku, Ladegerät, Display und weiterem Zubehör abseits des Rades bietet sich die „E-Bag“ (69 Euro) von Fahrer Berlin an. Die Tasche hat separate Fächer für den Zugriff auf die einzelnen Komponenten.

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