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Bikepacking oder Radreise: Die passende Ausstattung für die Fahrradtour
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Sonntag, 28. März 2021

Radreisen stehen in Deutschland hoch im Kurs. 42 Millionen Deutsche haben 2021 laut Allgemeinem Deutschen Fahrrad-Club (ADFC e.V.) mindestens einen Tagesausflug per Rad gemacht. Richtige Abenteurer verzichten dabei auf das Hotelzimmer und übernachten in der freien Natur. Der Trend „Bikepacking“ ist in Deutschland angekommen und gewinnt immer mehr Fans. Aber was braucht man für das Bikepacking-Abenteuer? Und worin unterscheidet sich die Ausrüstung von einer gewöhnlichen Radtour? Der pressedienst-fahrrad liefert Antworten.

Kleines Packmaß bei großem Nutzen - das ist die Linie, an der entlang Bikepacker ganz ähnlich wie Backpacker ihre Ausrüstung zusammenstellen. Die Nacht im Wald, das sportliche Abenteuer

Für den Wochenend-Trip einfach raus in die Natur und dabei abseits von asphaltierten Straßen ordentlich Kilometer machen: Dank breiter Reifen am Gravel-Bike donnert man mit dem Rennrad über Schotterpisten und Waldwege. Passend dafür ist die kompakte Lenkerrolle „Handlebar-Pack“ von Ortlieb mit neun Liter Volumen (UVP: 109,99 Euro) in Breite und Durchmesser speziell für das Offroad-Abenteuer mit Rennlenker konzipiert. Sie lässt zudem noch Platz für die Befestigung eines Navigationsgeräts oder Smartphones. Letzteres kann in einer „Compit/Stem + Com Smartbag“ von SKS Germany (UVP: 39,99 Euro) sicher montiert werden. Auch beim „Frame-Pack Toptube“ (UVP: 119,99 Euro) berücksichtigte Ortlieb bei der Entwicklung die Ansprüche der sportlichen Abenteurer: Die 170 Gramm leichte Rahmentasche lässt im Rahmendreieck noch Platz für die Befestigung eines oder zweier Trinkflaschenhalter (etwa „FH11“ von Voxom, UVP: 12,95 Euro). Der kleine Snack für zwischendurch wird in der Oberrohrtasche „Cockpit-Pack“ (UVP: 54,99 Euro) verstaut. Das meiste Gepäck findet im elf Liter Volumen fassenden „Seat-Pack“ mit elf Litern Volumen (UVP: 139,99 Euro) Platz. Die Satteltasche eignet sich aufgrund ihrer kompakten Größe auch für die Befestigung an kleineren Rahmengrößen, vollgefederten Mountainbikes oder Rädern mit versenkbarer Sattelstütze.

Die Bildunterschrift wird in Bälde eingefügt. Sie können uns aber gern auch per E-Mail oder Telefon kontaktieren, wir helfen gerne weiter.Auf Mehrtagesexkursion neue Ziele finden

Der Jahresurlaub wird für eine ausgedehnte Radreise verplant, aber ein bisschen Abenteuer sollte schon dabei sein. Asphaltierte Radwege entlang der Flüsse sind gut, aber hierfür zu langweilig. Routen abseits der gängigen Hauptwege und anspruchsvolle Pisten wollen erkundet werden und dazu steht der Naturgenuss an oberster Stelle. Damit das sportliche Handling erhalten bleibt, werden die Packtaschen mittlerweile auch gerne an Reiserädern an Lenker, Rahmen und Sattel angebracht. Insgesamt bis zu maximal 41 Liter Stauraum bieten die großen Bikepacking-Taschen von Ortlieb. Das Angebot besteht aus der Satteltasche „Seat-Pack“ (max. 16,5 Liter/UVP: 149,99 Euro), die auch Schutzblechfunktionen übernimmt, der Lenkerrolle „Handlebar-Pack“ (max. 15 Liter/ UVP: 129,99 Euro), der Rahmentasche „Frame-Pack“ (maximal sechs Liter/UVP: 139,99 Euro) sowie der Zubehörtasche „Accessory-Pack“ (max. 3,5 Liter/ UVP: 59,99 Euro). Letztere wird entweder an der Lenkerrolle oder direkt am Lenker befestigt und kann auch abseits des Rades genutzt werden. Zusätzlichen Stauraum bietet das „Fork-Pack Plus“ (UVP: 59,99 Euro), dass an der Gabel befestigt werden kann. Für den Transport von kleinen, aber wichtigen Gepäckstücken wie Ersatzschlauch, Minitool oder Reifenflick-Set eignet sich zusätzlich die „Jerrycan“ (59,90 Euro) von Revelate Designs. Die Tasche wird platzsparend am hinteren Oberrohr verzurrt. So sind die Kleinteile im Notfall schnell griffbereit.

Abseits der Straße zahlt es sich aus, wenn das Gepäck überschaubar ist. Und was mitmuss, sollte komprimiert und fest verschnürt nahe an der Längsachse des Rades seine Platz haben.Ausgerüstet für die große Fahrt

Ein „Sixpack“ ist für die Weltumrundung einfach unerlässlich. So nennen Radreisende die Kombination aus zwei Hinterrad- und zwei Vorderradtaschen sowie einer Lenkertasche und einem Packsack. Wasserdichte Taschen wie von Ortlieb sind hierfür zu empfehlen. Der „Back-Roller Pro Classic“ (UVP: 199,99 Euro im Paar) bietet bereits ein Packvolumen von je 35 Litern und damit äußerst viel Stauraum für Gepäck aller Art schon am hinteren Gepäckträger. Für Ordnung in der Tasche und zum Verstauen von Kleinteilen helfen optional die „Packing Cubes“ (Dreier-Set; UVP: 41,99 Euro). Im Vierer-Setup sollten die hinteren Taschen an einem Reiserad rund 70 Prozent des Transportgewichts tragen. Die weiteren 30 Prozent werden auf die Vorderradtaschen wie die „Sport-Roller Plus“ (UVP: 134,95 Euro im Paar) verteilt. Die Bildunterschrift wird in Bälde eingefügt. Sie können uns aber gern auch per E-Mail oder Telefon kontaktieren, wir helfen gerne weiter. Geldbeutel, Ausweise oder Schlüssel finden in der abschließbaren Lenkertasche „Ultimate Six Classic“ (UVP: 74,99 Euro) Platz. Bei Bedarf kann noch eine zusätzliche Kartentasche oder mit dem „Mountain Feedbag“ (UVP: 59,99 Euro) von Revelate Designs eine Minitasche mit Zugkordel am Lenker für kleine Snacks oder eine Kompaktkamera angebracht werden. Der Packsack „Rack-Pack“ (UVP: 79,99 Euro) von Ortlieb bietet nochmals ein zusätzliches Packvolumen von 24 bzw. 31 Litern und lässt sich quer auf den hinteren Packtaschen anbringen. So ist auch Platz für eine Camping- oder große Fotoausrüstung.

Speziell für E-Bike-Nutzer hat Taschenspezialist Ortlieb seine Lenkertasche "E-Glow" konzipiert. Ein Led-Streifen garantiert Sichtbarkeit, leuchtet aber auch den Inhalt aus. Energie kommt über den Fahrradakku oder eine Powerbank. Zwei seitliche Flaschenhalter bieten Ersatz für den bei E-Bikes oft wegen des Akkus fehlenden zweiten Halter am Rahmen.Rasant geht es am Fluss entlang

Natürlich eignet sich auch ein E‑Bike für eine mehrtägige Adventure-Tour – ausreichende Lademöglichkeiten vorausgesetzt. Die meisten E‑Biker:innen präferieren aber doch eher den entspannten Flussradweg mit Einkehr in Hotel und Restaurant. Auch Gepäcktransfers werden gern genutzt. Das E‑Bike mit Taschen vollzupacken, ist beim Transfer nicht notwendig. Für das Verstauen von Wertsachen und Karte ist eine Lenkertasche ausreichend, z. B. „E‑Glow“ von Ortlieb (UVP: 109,99 Euro), die über eine integrierte LED-Beleuchtung verfügt, um die Auffindbarkeit von Sachen auch bei Dunkelheit zu verbessern. Für die Befestigung am Lenker trotz E‑Bike-Display hat Ortlieb das „Montage-Set E‑Bike“ (UVP: 27,99 Euro) im Programm. Die Bildunterschrift wird in Bälde eingefügt. Sie können uns aber gern auch per E-Mail oder Telefon kontaktieren, wir helfen gerne weiter.Die Klemmung mit 80 Millimeter Abstand passt um fast jeden Bordcomputer. Zum Transport von Regenbekleidung sollte noch eine Hinterradtasche mitgenommen werden. Wenn noch der Ersatz-Akku oder ein Ladegerät Platz finden soll, bietet sich die „E‑Mate“ von Ortlieb an (UVP: 129,99 Euro). Dank eines gepolsterten Faches in der Mitte der Tasche bleibt der Akku während der Fahrt sicher verstaut. Zur sicheren Verwahrung von Akku, Ladegerät, Display und weiterem Zubehör abseits des Rades bietet sich die „E‑Bag“ (UVP: 69 Euro) von Fahrer Berlin an. Die Tasche hat separate Fächer für den Zugriff auf die einzelnen Komponenten.

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