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Mobilität junger Familien
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Mittwoch, 9. Juli 2014

Das Leben genießen, statt Geld und Status hinterherzurennen? Immer mehr junge Eltern entscheiden sich für diese Lebensphilosophie. Und zu dieser gehört auch die Art und Weise, wie Mobilität bewerkstelligt wird – nämlich mehr und mehr mit dem Fahrrad. Der pressedienst-fahrrad zeigt, welche schlauen Lösungen sich hierfür anbieten.

[pd-f/cg] Die jungen Großeltern von heute mussten sich noch mit den Auswirkungen der schrankenlosen Automobilisierung herumschlagen – ihre Enkel dagegen wachsen in einer Verkehrswelt auf, die so bunt ist wie nie zuvor. „Väter, die ihre Kids mit dem Anhänger zum Kindergarten fahren, wären vor 20 Jahren noch misstrauisch beäugt worden“, sagt Anne Richarz vom Kölner Anhängeranbieter Croozer (www.croozer.de), „inzwischen ist das ein völlig alltäglicher Anblick.“ Dass ein Trailer wie der komfortabel gefederte „Croozer Kid Plus“ eine äußerst sichere Beförderungsalternative darstellt, hat sich inzwischen herumgesprochen, und immer mehr junge Eltern erleben, wie praktisch der Kindertransport im Hänger ist.
Im Alltag lassen sich viele Wege zu Fuß zurücklegen – auch mit Kleinkind und Einkauf. „Kurze Strecken, Fußgängerzonen, Parks und Wohnanlagen verlangen nach neuen kompakten und flexiblen Vehikeln“, ist Guido Meitler vom Kinderfahrzeugspezialisten Puky (www.puky.de) überzeugt und verweist auf den neuen „H 25 Ceety“-Handwagen. Als schicker Problemlöser für moderne Mütter sei der Wagen konzipiert: So bietet er Platz für den laufmüden Nachwuchs samt Sandkastenausrüstung, verstaut aber auch Einkäufe oder den schweren Getränkekasten. Praktisch ist auch der Klappmechanismus, der den kompakten Helfer komprimiert. So lässt er sich leicht verstauen oder in Bus, Bahn und Kofferraum transportieren. „Bei aller Funktion müssen Produkte für den Einsatz im Großstadtdschungel auch optisch überzeugen. Mit seiner modernen Formensprache fügt sich unser Modell dezent in die Lebenswelt junger Familien ein“, ist sich Meitler sicher.

E-Bike statt Auto

Wer noch am Anfang des Berufslebens steht, kann keine großen Sprünge machen, vor allem, wenn ein Partner durch den Nachwuchs erst einmal als Verdiener ausfällt. In dieser Situation will gut überlegt sein, wofür das Geld verwendet wird – und immer mehr Menschen entscheiden sich dafür, aufs Auto zu verzichten. Längere Wege lassen sich gut mit der Bahn zurücklegen, kürzere auf dem Rad – oder mit dem E-Bike. Familienfreundliche Modelle wie das Winora „F1“ (www.winora.de) sind nämlich schon deutlich unter 2.000 Euro zu haben – mit praktischem Kupplungsadapter für den Anhänger und schon vorbereitet für die Anbringung eines Kindersitzes.
Auch beim E-Bike-Pionier Flyer (www.flyer.ch) beobachtet man eine wachsende Sympathie junger Eltern für elektrisierte Zugmaschinen: „Unsere Alltags- und Trekkingradmodelle mit Trapezrahmen kommen bei Probefahrten besonders gut an“, erläutert Anja Knaus vom schweizerischen Hersteller. „Die Rahmenform gewährleistet ein sportliches Fahrverhalten, erleichtert durch den komfortablen Einstieg aber auch den Radalltag mit Anhänger und wird darum von Frauen und Männern gleichermaßen geschätzt.“
Die serienmäßige Grundausstattung vieler aktueller Räder weiß im Alltag ebenfalls zu überzeugen und erleichtert den Umstieg vom Auto aufs Rad. So lässt sich durch moderne Gepäckträgersysteme viel nützliches Zubehör modular und oft mit nur einem Klick sicher und rutschfest mit dem Fahrrad verbinden, vom Korb mit „Kofferraumvolumen“ (z. B. „Bask-it Trunk“ von Racktime, 49,90 Euro, www.racktime.com) bis hin zur schicken Handtasche für trendbewusste Städterinnen (z. B. „Barista“ von Ortlieb, 149,95 Euro, www.ortlieb.com).

Partnerschaftlich und flexibel

Anstatt Aufgaben zu verteilen, werden sie heute geteilt: Wo früher Mutti für Kinder und Haushalt zuständig war und Vati das Geld verdiente, sind heute vielfach beide Eltern in beiden Bereichen tätig. Das schafft Ausgleich, erfordert aber auch Flexibilität – etwa, wenn es darum geht, von der Kita schnell ins Büro zu kommen und dabei einigermaßen präsentabel auszusehen. Firmen wie Giro (www.giro.com) und Vaude (www.vaude.com) bieten für den modernen „Commuter“ Bekleidung an, welche die Radfahrfunktionalität in dezente, alltagstaugliche Optik packt: Robuste Chinos mit angenehmem Stretch, geruchshemmende Merinowolle und eleganter Wetterschutz sorgen dafür, dass Alltagsradler stets passend gekleidet sind – und sich auch in funktioneller Kleidung wohlfühlen. Für die Kids bietet etwa Vaude farbenfrohe Funktionsjacken aus robustem Material, umweltschonend hergestellt und mit Rundum-Reflexen für gute Sichtbarkeit im Straßenverkehr.

Wer aufs (Zweit-)Auto verzichtet, hat mehr Netto vom Brutto – und das lässt sich auf vielfältige Weise investieren. Wie wär’s etwa mit einem schicken Alltagsrad, wie es Koga (www.koga.com) mit dem „F3“ anbietet? „Auch im Berufsleben macht man mit so einem Rad inzwischen mehr Eindruck als mit einem 5er-Irgendwas“, so Anke Namendorf vom niederländischen Premium-Radhersteller. Übrigens: Immer mehr Arbeitgeber bieten analog zum Dienstwagen das geleaste Dienstfahrrad an.
Wer das durch den Autoverzicht gewonnene Geld in ein Eigenheim gesteckt hat, könnte vielleicht in einer Fahrradgarage wie der „BikeBox“ von wsm (www.wsm.eu) Gefallen finden , in der sich Rad oder E-Bike sicher und wettergeschützt unterbringen lassen.

Modernes Leben, bunter Fuhrpark

Wo viel Rad gefahren wird, kommt ein bunter Fuhrpark zusammen: Lauf-, Drei- und Kinderräder, Papas Mountainbike und das alte Hollandrad, das ab und zu von Gästen genutzt wird. Warum nicht auch mal Fahrräder anschaffen, die mehreren Familienmitgliedern passen? Immer praktisch ist beispielsweise ein Faltrad wie das in England hergestellte Brompton, das sich von Menschen zwischen 1,55 und zwei Metern Körpergröße fahren lässt (www.brompton.de). Ähnlich zweckmäßig ist das kompakte, vollgefederte E-Bike-Modell „Kendu hybrid“ von Riese & Müller (www.r-m.de), das sich durch seinen werkzeuglos winkel- und höhenverstellbaren Vorbau und die verstellbare Sattelstütze schnell an unterschiedliche Körpergrößen und Komfortansprüche anpassen lässt.
Innerfamiliäres Bike-Sharing statt eifersüchtig bewachte Edelräder – so entspannt kann der Fahrrad-Alltag heute sein.

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