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Early Bird – Vorschau auf die Eurobike 2013 und die Fahrradneuheiten 2014
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Donnerstag, 25. Juli 2013

Die Fahrradsaison 2014 wirft erste Schatten voraus. Ende August zeigt die Fahrradbranche ihre Innovationen auf der Eurobike, der weltgrößten Fahrradmesse. Der pressedienst-fahrrad hat bereits erste Weltpremieren und Trends recherchiert.

[pd-f/td] Bei den E-Bikes, dem Boom-Segment der Branche, dreht sich in der kommenden Saison viel ums Thema Antrieb. „Nachdem in den vergangenen Jahren so gut wie jede Radgattung elektrifiziert wurde, geht’s nun um die Steigerung von Effizienz und Leistung“, erklärt Gunnar Fehlau, Leiter des pressedienst-fahrrad.

So bringt etwa der schweizerische E-Bike-Pionier biketec (www.biketec.ch) eine Vielzahl seiner „Flyer“-Modelle (C-, R- und T-Serie) mit einem neuen leistungsstärkeren Antrieb mit 36 Volt-Technik aus dem Hause Panasonic. „Mit dem komplett neu entwickelten Direktantrieb, der ein beachtliches Drehmoment von 65 Nm entfaltet, werden unsere Flyer noch durchzugsstärker. Erstmals ist auch das Laden der Batterie am Rad möglich“, erläutert Flyer-Geschäftsführer Kurt Schär. Bedienungsfreundlichkeit und Vortrieb standen also bei der Entwicklung im Vordergrund.

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Auch ein neuer Bosch-Antrieb wird an Flyer-Modellen und an einer Vielzahl von Pedelecs anderer Hersteller zu sehen sein. Ein höheres Drehmoment sowie die kompaktere Bauweise mit mehr Bodenfreiheit seien einige der Neuerungen. Das Mehr an Drehmoment dürfte am Transport-Elektrorad Rob Cargo des Traditionsherstellers Hercules (ab 2.799 Euro, www.hercules-bikes.de) von Vorteil sein, denn es sei ein echter Lastenesel: „Für 2014 haben wir das Cargo-Thema unter Strom gesetzt und ganz neu gedacht,“ sagt Produktmanager Thomas Drehmel. „Unser neues Rob Cargo ist nicht nur um den neuen Bosch-Antrieb herum entwickelt – es kommt mit kleineren 24-Zoll-Rädern und mit dem Snap-it-System von Racktime.“ Letzteres ermöglicht den universellen Wechsel von Körben, Taschen und auch Kindersitzen auf den Gepäckträgern.

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Das Mehr an Bodenfreiheit des neuen Bosch-Antriebs könnte sich am „Delite hybrid“ von Riese & Müller (www.r-m.de, ab 3.999 Euro) bezahlt machen, denn das voll gefederte Pedelec ist als E–Mountainbike konzipiert. Zwei Zielgruppen spricht der Hersteller an: den E-Mountainbiker, der anspruchsvolle Bergtouren fährt und den sportlichen Touren- und Stadtfahrer, der das Modell auch mit einer alltagstauglichen Ausstattung ab November 2013 bekommt.

Leicht bergauf und schnell bergab – MTB-Trends

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Ebenfalls um Vortrieb dreht es sich 2014 im Mountainbike-Segment. „Enduro“ ist eines der Schlagwörter unter Geländeradlern. „Die Idee dahinter ist die der Mountainbike-Pioniere der 1970er: Bergauffahrten in Kauf nehmen, um die Herausforderung in der Abfahrt zu suchen“, erklärt Christian Malik von Haibike (www.haibike.de). Der Schweinfurter Hersteller hat für 2014 mit dem „Heet 27,5“ ein Enduro-MTB auf 27,5-Zoll-Räder gestellt. Ein Federweg von 160 mm an Front und Heck sowie eine abfahrtsorientierte Rahmengeometrie und Ausstattung sind die groben Eckdaten des Bikes, das in drei Ausstattungsvarianten sowie als 29-Zöller in zwei Versionen ab Herbst 2013 im Fachhandel erhältlich ist. Das Topmodell Heet RX 27,5 kostet 5.999 Euro.

Ein Enduro auf drei Rädern bekommen Biker mit dem „Scorpion fs 26 Enduro“ von HP Velotechnik (www.hpvelotechnik.com).  Am voll gefederten Chassis kommt robuste MTB-Technik zum Einsatz. Die Scheibenbremsen an den beiden einzeln aufgehängten Vorderrädern lassen sich unabhängig voneinander ansteuern, was laut Hersteller rasante Kurvenmanöver erlaube. Am 26-Zoll Hinterrad mit 80 mm Federweg verzahnt sich der üppig profilierte „Magic Mary“-Reifen von Schwalbe mit dem Untergrund und bietet einen hohen Durchschlagschutz dank „Super Gravity“-Karkasse.

Diese zum Patent angemeldete Karkassen-Konstruktion kommt auch an Schwalbes (www.schwalbe.com) neuem Semislick-Reifen „Rock Razor“ zum Einsatz (ab 54,90 Euro) und bietet laut Hersteller den Durchschlagschutz eines Downhillreifens bei weit weniger Gewicht. Geringsten Rollwiderstand dürften Biker vom Rock Razor erwarten, handelt es sich doch um einen Semi-Slick-Reifen mit flachem Profil auf der Lauffläche und massiven Stollen an den Reifenschultern.

Wer im kommenden Herbst und Winter dann auch gleich die neuen Bike-Modelle oder Reifen

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über die Trails jagen will, dem stellen Bike-Ausstatter wie Vaude (www.vaude.com) wärmende Softshell–Bekleidung, etwa die Jacken- und Hosenkombination „Virt“, bereit. „Das Softshell ist hundertprozentig winddicht und schützt damit vor eisigem Fahrtwind. Innen trägt es sich angenehm weich und bietet eine hohe Atmungsaktivität und optimalen Wärmerückhalt“, erklärt Stephanie Herrling von Vaude. Besonderer Clou sei das Reißverschluss-Belüftungskonzept, das sich durch die Brusttaschen und zwei weitere Ventilations-Reißverschlüsse über die Jacke zieht und sich am Oberschenkel der Hose fortsetzt. Die optisch bis ins letzte Detail aufeinander abgestimmte Kombi aus Jacke (150 Euro) und Hose (140 Euro) ist ab Herbst im Fachhandel erhältlich.

Rennlenker & Co. – Neuheiten für Straßensportler

Dass Radsport 2014 getrost zu den Strandsportarten gezählt werden darf, dafür sorgt der niederländische Hersteller Koga mit dem Modell „BeachRacer“ (voraussichtlich 1.599 Euro, www.koga.com), einer interessanten Kreuzung aus Cyclocrosser und Mountainbike. „Inspiriert von den Strandrennen in unserer Heimat Holland bringen wir die sportliche Sitzhaltung des Querfeldeinrads und die Geländegängigkeit von Mountainbikes auf einen Nenner“, erläutert Anke Namendorf von Koga. Heraus kommt ein sehr zügig zu fahrender Geländesportler, der sich nicht nur am Strand wohl fühlt. Denn die dicken Reifen sorgen im Sand wie auch im leichten Gelände und auf Feldwegen für Grip und Vortrieb.

Die Paarung Rennlenker und Scheibenbremse wie am Beachracer wird 2014 auch an Rennrädern vermehrt zu sehen sein. Die großen Komponentenhersteller sind bereit und zeigen hydraulische Scheibenbremsen für den Straßenradsport. So spielt etwa bei der neuen Gruppe „Red 22 HRD“ von Sram(www.sram.com) die mit Bremsflüssigkeit arbeitende Technik ihre Vorzüge aus. „Im Vergleich zu den althergebrachten Felgenbremsen bestechen die Scheibenanlagen in den Punkten Witterungsunabhängigkeit und Dosierung“, erläutert Gaetan Vetois von Sram. Die Komplette Highend-Schaltgruppe ist ab sofort für ca. 2.300 Euro erhältlich.

Sehen und gesehen werden 2014

2014 wird natürlich auch an die passiven Sicherheit von Rennradlern gedacht. So zeigt etwa Sicherheitsexperte Abus (www.abus.com) einen Sporthelm mit cleverer Zusatzfunktionen: Im Modell „In-Vizz“ (129,95 Euro) ist die Radbrille in Form eines Visiers gleich integriert und somit Kopf- und Augenschutz kombiniert. Das Visier lässt sich nach Bedarf ausfahren und versenken, wodurch das übliche Radbrillenhandling erleichtert werde. Laut Hersteller sei der Helm zudem besonders für Brillenträger geeignet.

Sicherheit wird 2014 günstiger, könnte die Schlagzeile für Alltagsradler werden. Denn dass Hightech nicht zwingend Höchstpreise bedeutet, dafür steht beispielhaft der neue „Lumotec IQ2 Eyc“ vom Beleuchtungsspezialisten Busch & Müller (www.bumm.de). Er bietet 50 Lux für lediglich 50 Euro. Darüber hinaus ist er kaum halb so groß wie ein typischer LED-Scheinwerfer (z. B. Lumotec IQ Cyo) und sorgt so nicht nur für gute Sicht, sondern auch für einen dezenten Auftritt, etwa an filigranen Rädern. Der Lumotec IQ2 Eyc ist ab September 2013 im Fachhandel erhältlich.

Ebenfalls ein deutliches Sicherheitsplus für Reise und Alltag bietet die neue Gepäcktaschen-Serie „High Visibility“ von Ortlieb (www.ortlieb.com). Diese wird nicht nur in leuchtendem Signalgelb angeboten, sondern besteht komplett aus mit Reflexgarn durchwobenem Cordurastoff. Somit wirft die gesamte Tasche auftreffendes Scheinwerferlicht zurück. Selbst die klassisch schwarzen Flächen der Taschen reflektieren auf diese Weise. So werden Radler in Dämmerung und des Nachts im Straßenverkehr unübersehbar.

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